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Mehr Realismus für Integrationsdebatte
„Erst mit der ,Richtigstellung der Begriffe‘, so lernen wir bei Konfuzius, beginnt jede gute Regierung. Deshalb scheint es sinnvoll, den Begriff Integration zu klären und dabei übertriebene Vorstellungen zu entmythologisieren.“ Dies schreibt Dr. Rainer Oechslen in seinem Artikel „Schluss mit der Mythenbildung“ in der aktuellen Ausgabe der „nachrichten“, dem Nachrichten-Magazin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Dabei räumt der Islambeauftragte der ELKB mit seiner Ansicht nach falschen Mythen auf, um die Integrationsdebatte so ein Stück weit zu entzerren, ihr wieder mehr Realismus angedeihen zu lassen. So bedeute Integration etwa nicht Assimilation, wenn dies für Menschen mit Migrationshintergrund nach sich ziehen würde, auf seine kulturelle Identität verzichten zu müssen.
Und das Haupthindernis für die gesellschaftliche Integration sieht Dr. Oechslen auch nicht im Islam. „Das entscheidende Hindernis für die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, so der Islambeauftragte, „ist bei Muslimen genau wie bei anderen Zuwandern und bei Alteingesessenen ein geringes Einkommen und eine niedrige formale Bildung.“
Lesen Sie hier den ganzen Artikel „Schluss mit der Mythenbildung“ von Dr. Rainer Oechslen!

