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Lebendiger Latin und politische Positionen

(c) www.lateinamerikawoche.de

Brasilien und Honduras sind dieses Jahr Schwerpunktländer der Veranstaltungsreihe; im Rahmen der "33. Lateinamerika-Woche" beschreiben Experten Brasiliens Weg zur Weltmacht, die Folgen des Putsches gegen den gewählten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya und die Perspektiven El Salvadors nach der Abwahl der ultrarechten ARENA-Partei. In Diskussionen und Vorträgen beleuchten die Diskussionsteilnehmer Jugendkulturen und Urbanisationsbewegungen in den Megastädten Lateinamerikas.

Ein Gottesdienst unter dem Titel "Klimawandel und Gerechtigkeit" (Sonntag, 24. Januar, um 18 Uhr, Eintritt frei) skizziert ebenso das Begleitprogramm, wie kulturelle Glanzpunkte. Jene setzen etwa "Viviane de Farias feat. Morello & Barth" mit Brasil-Jazz im Rahmen des großen Eröffnungskonzertes (Samstag, 23. Januar, um 20 Uhr, Karten kosten zwischen 10 und 15 Euro) oder der Argentinier Pablo Ramos, der die spanisch-deutsche Lesung "Der Ursprung der Traurigkeit - El origen de la tristeza" mit Gesang dekoriert (Sonntag, 24. Januar, um 11.30 Uhr, Karten kosten zwischen 3 und 5 Euro). Ein lateinamerikanischer Kinder- und Familiennachmittag unter dem Motto "Fiesta Latina - Carnaval latinoamercano" mit mexikanischem Puppentheater, Pinatas, Mitmachaktionen und leckerem lateinamerikanischen Essen, rundet die informative Woche ab (Sonntag, 31. Januar, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr).

Ermöglicht wird die Lateinamerikawoche durch die Zusammenarbeit von Initiativgruppen sowie städtischen und kirchlichen Einrichtungen. Finanziell gefördert wird sie durch das Partnerschaftszentrum "Mission EineWelt" (Neuendettelsau) der bayerischen Landeskirche, das seine interaktive Ausstellung "Was hat Soja mit Hunger zu tun?" zeigt. Weitere Infos im Internet: http://www.lateinamerikawoche.de/ oder http://www.mission-einewelt.de/index.php?id=730