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"Leben jetzt. Und ewig"
An Ostern 2010 ist sie gestartet, die Initiative "Leben jetzt. Und ewig" der Evangelischen Kirche Nürnberg. In elf Ostergottesdiensten in elf Nürnberger Kirchen ist sie eröffnet worden, Motivfahnen haben die beteiligten Gotteshäuser, von St. Lorenz über St. Georg bis hin zur Dietrich-Bonhoeffer-Kirche symbolisch miteinander verbunden. Nun ist die Initiative in vollem Gange und soll die Menschen über eine lange Zeitspanne, genau gesagt bis zum Ewigkeitssonntag 2011 hindurch, beschäftigen - mit vielen verschiedenen Veranstaltungen, die den Glauben an die Auferstehung in den Focus rücken, ihn hinterfragen, diskutieren, seine Bedeutung, Relevanz, Auswirkung erörtern.
Ziel sei es, die Auseiandersetzung mit dem Auferstehungsglauben neu aufzumischen, den Staub von gegebenenfalls alten Vorstellungen, Werten und Begrifflichkeiten zu klopfen, frischen Wind in den inneren und äußeren Dialog der Menschen zu bringen, resümiert Silvia Jühne, 42, evangelische Pfarrerin aus Nürnberg und Betreuerin von "Leben jetzt. Und ewig": Ziel ist es, neue Worte und Bilder für den Glauben an die Auferstehung zu suchen und zu finden - Worte und Bilder, die zur Sprache von heute einfach passen."
Erzählen Sie Ihre Hoffnungsgeschichte!
Die Nürnberger Evangelische Kirche bemüht sich darum in vielerlei Hinsicht. Da stehen Vorträge auf dem Programm (etwa zum Thema "Auferstehung oder Reinkarnation? - Sterben, Tod und Jenseitshoffnung in Christentum und Buddhismus" am 3. Mai um 19.30 Uhr im eckstein, Burgstraße 1-3), ebenso wie ein Kinderkirchentag (am 2. Juli von 13-16 Uhr in der Sebalduskirche) oder Ausstellungen (zum Beispiel eine mit dem Titel "Seelenlandschaften" mit Bildern von Franz Baumgartner vom 24. Mai bis 31. Juli in der Kirche St. Egidien).
Dazu binden die Veranstalter die Menschen auch durch Mitmachaktionen wie diese ein: "Da Grundlage für die Auferstehung die Hoffnung ist, würden wir uns freuen, wenn uns die Menschen ihre persönliche Hoffnungsgeschichte erzählen", so Pfarrerin Jühne. Im Mittelpunkt der Story kann dann zum Beispiel ein Ereignis stehen, das dem jeweiligen Verfasser Hoffnung gegeben hat, eine Erfahrung, mit der er Hoffnung verbindet im Leben. "Die Menschen sollen ihre Hoffnungsgeschichte aufschreiben und an uns schicken", ermuntert Jühne, die jeweiilgen Geschichte sollen auf der Homepage der Initiative zusammen mit einem Foto des Autoren veröffentlicht werden. "Sofern wir genügend Hoffnungsgeschichten zusammen bekommen, würden wir gerne im nächsten Jahr ein ganzes ,Hoffnungsbuch' herausbringen", unternimmt Jühne einen möglichen freudigen Ausblick in die Zukunft.
Eine schöne Idee, eine spannende Initiative - die das und noch viel mehr zu bieten hat! Einblicke in Veranstaltungen zu "Leben jetzt. Und ewig" finden Sie hier! Weitere Informationen gibt es hier!

