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32. Lateinamerikawoche in Nürnberg
Bolivien, Kolumbien und Brasilien stehen im Mittelpunkt der 32. Lateinamerikawoche vom 24. Januar bis 1. Februar im Nürnberger Kulturzentrum Villa Leon. Rund 2.000 Besucher werden zu den 15 Veranstaltungen erwartet, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Zum Progamm gehören neben Konzerten, Lesungen und Vorträgen auch ein Spezialitäten-Büffet, ein Kindernachmittag und ein von lateinamerikanischer Spiritualität geprägter Gottesdienst.
Kritischer Blick auf Finanzmärkte und Menschenrechte
Experten von Menschenrechtsorganisationen und Entwicklungsinitiativen informieren über die Folgen der Finanzkrise, den fragwürdigen Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung und die politischen Konflikte des Kontinents. Regionale Brennpunkte wie die Hungerunruhen in Haiti und die Menschenrechtsverletzungen im mexikanischen Chiapas sind besondere Themenschwerpunkte. Die Lateinamerikawoche sei „dezidiert politisch, ungehemmt kritisch und mutig in der Themenwahl“, kündigte Jürgen Bergmann vom evangelischen Partnerschaftszentrum „Mission EineWelt“ (Neuendettelsau) an.
Das Partnerschaftszentrum gehört neben Einrichtungen der Stadt Nürnberg, amnesty international und zahlreichen Initiativgruppen zu den Ausrichtern der Veranstaltungsreihe. Bis auf die Konzerte und die Lesung der deutsch-argentinischen Romanautorin Maria Cecilia Barbetta ist der Eintritt frei.
Im Internet:
http://www.lateinamerikawoche.de/
http://www.mission-einewelt.de

