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Landessynode verabschiedet Stellenplan
Derzeit gibt es in der Landeskirche den Angaben zufolge rund 2100 Pfarrstellen in Kirchengemeinden und Dekanatsbezirken, von denen rund 1.900 in Kirchengemeinden, Dekanatsbezirken und im Religionsunterricht eingesetzt sind. Rund 200 sind im Landesweiten Dienst oder bei überregionalen Projekten angesiedelt. Im landesweiten Durchschnitt bedeutet diese Kürzung fünf Prozent weniger Stellen. In einigen Dekanaten allerdings fällt der Anteil deutlich höher aus und beträgt in der Spitze über 13 Prozent. Auf Härtefälle bei der Umsetzung von Kürzungen werde geachtet, versprach der landeskirchliche Personalchef, Oberkirchenrat Helmut Völkel. So sollen etwa Pfarrer wenige Jahre vor ihrem Ruhestand nicht mehr versetzt werden. Zuvor hatten die Kirchenparlamentarier einen Antrag abgelehnt, der eine Verlängerung der Umsetzung um zwei Jahre bis Ende 2014 vorsah, wenn in einem Dekanatsbezirk mehr als zehn Prozent an Stellen gekürzt werden müssen.
Seelsorge nicht kürzen
Hintergrund sind sinkende Gemeindegliederzahlen. Seit 2003 hat die Landeskirche nach eigenen Angaben rund 175 000 Mitglieder verloren. Das sind über sechs Prozent. Trotz der rückläufigen Zahlen will die Landeskirche einzelne Arbeitsbereiche wie die Notfallseelsorge, die Schulseelsorge, die Seelsorge im Rahmen der Sterbebegleitung und den Medienbereich nicht kürzen.
Durch die Landesstellenplanung werden insgesamt über 3.400 Stellen gesteuert.Der Personalchef der bayerischen Landeskirche sprach von einem Etappenziel bei der Anpassung der Pfarrerzahl zur abnehmenden Gemeindezahl. Mit Verabschiedung der Landesstellenplanung sei in guter Weise ein Ziel erreicht worden.
Quelle: epd

