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Landesbischof Friedrich sieht Chancen für mehr Ökumene in der Sozialarbeit
Landesbischof Friedrich hatte an zwei Tagen das evangelische Dekanat Landshut besucht und dabei ausdrücklich das soziale Engagement von evangelischen und katholischen Christen etwa im Gebrauchtwarenhaus "Hab und Gut" in Vilsbiburg gelobt. Dort hätten ehemalige Arbeitslose mit kirchlicher Unterstützung wieder Arbeit gefunden und würden Christen beider Konfessionen Hand in Hand arbeiten.
Die ökumenischen Beziehungen bewertete Friedrich insgesamt positiv. Dies habe auch sein Besuch in dem Diasporagebiet gezeigt. Der Landesbischof wandte sich dagegen, Menschen allein nach ihrer Leistung zu beurteilen. Eine Gesellschaft, in der nur Leistung und berufliches Ansehen zählten, widerspreche dem christlichen Menschenbild.
"Ohne Ökumene geht es nicht"
Manche könnten nicht arbeiten, andere dürften es nicht, weil sie ihren Job verloren hätten. Aufgabe der Kirchen sei es, ihnen geistlichen Trost zu spenden und wenn möglich, auch wieder zu Beschäftigung zu verhelfen.
"Ohne Ökumene geht es nicht", bestätigte auch Dekan Siegfried Stelzner, zu dessen Bezirk die Stadt Landshut sowie vor allem die Landkreise Landshut und Dingolfing-Landau gehören. In den elf Gemeinden des niederbayerischen Dekanats leben rund 30.000 Evangelische, das sind rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. In ländlichen Gebieten sind es teilweise nur fünf Prozent.
Quelle: epd

