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Kreativ trotz Krise!
Die einen fangen das Thema in lebendigen Bildern ein, die anderen bringen es auf die Bühne: Die Wege, die sich die Menschen ohne Arbeit gesucht haben, um das Thema "Arbeit und Arbeitslosigkeit" hin und her zu wenden, sind bunt und spannend und verlocken hinzugucken und hinzuhören. Gemeinsam haben die Arbeitslosen sechs kreative Projekte mit christlichen Arbeitnehmergruppen, Münchner Arbeitlosenberatungsstellen, Beschäftigungs- und Integrationsbetrieben entwickelt; die Ergebnisse hieraus präsentiert die ökumenische Arbeitsgemeinschaft "Arbeit und Arbeitslosigkeit" vom 16. bis 25. April im Rahmen der Aktionswoche "In Würde leben - mit und ohne Arbeit".
Die Arbeiten und Aufführungen gibt es vorwiegend im Münchner Pfarrheim St. Rupert zu bestaunen. Den Anfang macht die Foto-Reportage "foto in arbeit". Die Fotografin Sabine Jakobs hat dabei ein Projekt geleitet, in dem zwölf Fotobegeisterte aus sozialen Betrieben wie diakonia, Weißer Rabe und STATTAUTO verschiedene Aufnahmesituationen, Bildgestaltungs- und Bearbeitungstechniken einüben. Das Motto: "Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein". Die Vernissage ist am Freitag, 16. April, um 19 Uhr im Pfarrheim St. Rupert, Gollierstraße 61.
Zum Programm der Aktionswoche gehören weiterhin Führungen durch Unternehmen wie die BMW-Produktionsstätte, ein Callcenter oder soziale Einrichtungen sowie eine Modenschau mit gebrauchter Kleidung und ein Theaterstück zum Thema Arbeitslosigkeit. Alle Highlights im Programm dieser außergewöhnlichen Aktionswoche finden Sie hier! Zwei ökumenische Gottesdienste mit den Arbeitslosen-Seelsorgern Martina Kreis und Mike Gallen rahmen überdies die Aktionswoche ein: am 18. April um 10 Uhr 30 in St. Rupert und am 25. April um 10 Uhr in der evangelischen Auferstehungskirche.

