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Kirchen entfalten ihre Kraft im Miteinander
"Es gibt immer noch eine Reihe von Vorurteilen, mit denen aufgeräumt werden muss. Christinnen und Christen aller Konfessionen sollten über ihren Glauben miteinander ins Gespräch kommen, nicht nur auf Leitungsebene, sondern auch in den Gemeinden vor Ort." Dr. Dorothea Deneke-Stoll fand in ihrer Begrüßungsansprache für die derzeitig laufende Evangelische Landessynode in Weiden deutliche Worte, um ihrem Wunsch nach einem zunehmenden, konsequent praktisch orientierten Ausbau des ökumenischen Dialogs Ausdruck zu verleihen. "Für mich persönlich waren zum Beispiel die Gespräche im Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Ingolstadt sehr hilfreich, bei denen wir uns sehr offen über Themen wie Taufe oder Heiligenverehrung ausgetauscht haben. So etwas sollte es viel öfter geben!", unterstrich Deneke-Stoll.
Über Ökumene dürfte nicht nur geredet werden. "Ökumene muss gelebt werden", so die Synodalpräsidentin. Eine Menge guter Beispiele gebe es schon, "freilich könnten es noch mehr werden. Ich wünsche mir, dass die Synode auf ihrer Tagung in Weiden für das ökumenische Leben vor Ort gute Impulse gibt - mit Konzeptionspapier und Landkarte, hoffnungsvollen Vorträgen, vielfältigen Begegnungen und lieben Gästen. Und auch der 2. Ökumenische Kirchentag wird ein Taktgeber sein in Sachen Ökumene für die nächsten Jahre."

