Pressemitteilung vom 20.03.2003
Nach dem Ausbruch des Krieges im Irak:
Alle christlichen Kirchen beten in Sorge um die Zukunft für den Frieden
Landesbischof Friedrich und Kardinal Wetter laden zum ökumenischen Friedensgebet ein
München. Nach Beginn der militärischen Aktionen im Irak haben der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, und der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Johannes Friedrich, zu einem ökumenischen Friedensgebet aufgerufen.
In Sorge um die Zukunft, angesichts zerbrochener Hoffnung auf Frieden und verbunden mit allen, die vom Tod bedroht und auf der Flucht sind, haben Wetter und Friedrich für heute Donnerstag, 20. März, um 19.00 Uhr in den Münchner Liebfrauendom eingeladen.
Die Bitte um Frieden richte sich an Gott, der allein die Welt zum Frieden führen könne. Das Gebet soll auch die Gläubigen aller Religionen in ihrem gemeinsamen Dienst am Frieden stärken, heißt es in einem Aufruf, der von allen Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern (AcK) mitgetragen wird.
An der Liturgie des Wortgottesdienstes wirken Geistliche von Kirchen mit, die besonders in den Vereinigten Staaten und im Irak präsent sind: Pfarrer Thomas Pellaton von der anglikanischen Episkopalkirche, Pastor Reiner Kanzleiter von der evangelisch-methodistischen Kirche und Peter Patto, Pfarrer der in München lebenden chaldäischen Christen. Sie gehören einer im Irak lebenden religiösen Minderheit von etwa 500.000 Gläubigen an.
Andrea Stocker, Kirchenrätin
Pressesprecherin
der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
20.03.03

