Pressemitteilung vom 10.02.2005
München/Passau, 10. Februar 2005 – „Auf den Wegen guter Nachbarschaft“ – unter diesem hoffnungsvollen Titel steht die Aktion Fastenopfer der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, das in diesem Jahr unter dem Zeichen junger Partnerschaften mit traditionsreichen Schwesterkirchen im Nachbarland Tschechien steht. Die feierliche Eröffnung findet am kommenden Sonntag in Passau statt.
Am Anfang stand die bayerische Initiative: die Aktion Fastenopfer hat bereits seit 1991 osteuropäische Nachbarn ins Zentrum der Hilfe gestellt, die durch Spenden möglich wird. Bald machte dieses Beispiel Schule: so steht heute die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für dieselbe Sache, die schon den bayerischen Protestanten bald nach der Öffnung der Grenzen ans Herz wuchs: die Nachbarn wahrzunehmen, ihre Situation zu verstehen, Bande der Freundschaft zu knüpfen.
Tschechien, seit Mai letzten Jahres nun auch EU-Nachbar Deutschlands, bietet ein reiches Bild evangelischer Tradition und Kultur – auch wenn die Kirchen dort vor allem von anhaltender Armut und der langjährigen Unterdrückung geprägt sind. Partnerschaftsprojekte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern setzen nun da an, wo christliches Leben wieder von Neuem im Aufbau begriffen ist.
Aktuelles Beispiel: Das Gemeinde- und Begegnungshaus Kaplice steht im Rohbau – nun bedarf es finanzieller Hilfen, um diesen Austauschpunkt fertig zu stellen. Die Kirchengemeinde Passau- St. Matthäus ist Partner der Gemeinde Kaplice. Pfarrer Dieter Martin hat jüngst eine Reise dorthin unternommen.
Anlässlich der Eröffnung der Aktion Fastenopfer 2005, die feierlich im Gottesdienst am
kommenden Sonntag in der Passauer Matthäuskirche begangen wird, laden wir herzlich ein zu einem
Pressegespräch am 13. Februar 2005 um 9.00 Uhr
im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Passau, Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1, 94032 Passau.
Dort werden Mitglieder der Kirchenleitungen aus Bayern und von der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB) sowie in den Partnerschaftsprojekten aktive Pfarrer zum Gespräch zur Verfügung stehen. Freundlich bitten wir um Beachtung der gesonderten Detailinformationen.
Markus Hepp, Pressesprecher

