Pressemitteilung vom 06.12.2005
Landeskirche und Erzbistum Bamberg gegen Werksschließung in Nürnberg
Bitte um Erhalt von 1750 Arbeitsplätzen im AEG-Werk Nürnberg
Mit der Bitte um den Erhalt des Produktionsstandortes AEG-Hausgeräte und damit verbundenen 1750 Arbeitsplätzen in Nürnberg haben sich jetzt Landesbischof Dr. Johannes Friedrich und der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick in einem dringenden Appell schriftlich an Vorstand und Aufsichtsrat des Electroluxkonzerns in Stockholm gewandt. Jeder von beiden hat in diesen Tagen einen Brief geschrieben, in dem er darauf drängt, „nicht Prinzipien, sondern die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen“. Gerade jetzt vor Weihnachten wisse man, was eine ungewisse berufliche Zukunft für die Menschen bedeute, von denen viele derzeit nie wieder Arbeit finden würden. Trotz wirtschaftlicher Zwänge sollten die Verantwortlichen daran denken, dass die für Privathaushalte produzierten Waren ja auch Menschen brauchten, die sie sich leisten könnten.
Der Brief endet mit der Bitte, eine Entscheidung zu fällen, „die die Zukunft des Werkes in Nürnberg sichert und wenigstens dem größeren Teil der dort Arbeitenden ermöglicht, Weihnachten und dem neuen Jahr mit Zuversicht entgegenzusehen.“
Susanne Hassen, Pressesprecherin
München, den 6. Dezember 2005
Diese Presseinformation wird zeitgleich von der Pressestelle des Erzbistums Bamberg versandt.

