Pressemitteilung vom 03.01.2005
Bei einem ökumenischen Gebet wird am Montag, 10. Januar, um 18.00 Uhr im Münchner Liebfrauendom für die von der Flutkatastrophe in Südostasien betroffenen Menschen aus zahlreichen Ländern gebetet. Das Gebet gilt zunächst den Verletzten und Toten und ihren Angehörigen, ebenso jenen, die noch in Ungewissheit über das Schicksal von Angehörigen sind und auch denen, die durch die Naturkatastrophe um ihre Existenzgrundlage gebracht worden sind.
Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Johannes Friedrich, und der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, werden das Gebet zusammen mit anderen Christen aus Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften halten, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern angehören. Zu dem ökumenischen Gebet sind nicht nur Repräsentanten aus Politik und öffentlichem Leben, sondern alle eingeladen, die sich auf diese Weise mit den von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen verbinden wollen. Auch der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird daran teilnehmen. Die Sammlung ist für die Hilfe in den Katastrophengebieten bestimmt.
Landesbischof und Kardinal hatten in Aufrufen an die Kirchengemeinden und Pfarreien zum Gebet in den Gottesdiensten und zu großherziger Spendenbereitschaft aufgerufen. Auch im Internet besteht weiterhin die Möglichkeit, die Katastrophenhilfe zu unterstützen. (zur Online-Spende)
Andreas Rickerl, Kirchenrat
Stellv. Pressesprecher der
Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

