Pressemitteilung vom 04.07.2006
Landeskirche und Diakonisches Werk Bayern gründen gemeinsame Stiftung „Welten verbinden“
Für eine aktive Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
„Integriert zu sein bedeutet: dazugehören!“ betonen Landesbischof und DW-Präsident in ihrer Einladung zu dem Gottesdienst anlässlich der Stiftungsgründung. Integration, so die beiden weiter, sei jedoch auch ein Prozess, der weit über die staatlich geförderte Erstintegration hinausgeht. Sie erfordere das Bemühen der Migranten, sich mit den Werte- und Normensystemen hier auseinanderzusetzen. Sie bräuchte aber auch die Offenheit der aufnehmenden Gesellschaft.
Mit der jetzt gegründeten gemeinsamen Stiftung „Welten verbinden“ wollen die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und das Diakonische Werk Bayern (DW Bayern) einen deutlichen Beitrag zur Förderung der Integration von Menschen leisten, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen haben und in Deutschland heimisch wurden und werden möchten. Unter Einbeziehung der vielen bereits haupt- und ehrenamtlich in der Migrationsarbeit tätigen Menschen möchte die Stiftung dort ansetzen, wo staatliche Hilfe endet, die Menschen aber weiterhin Begleitung in ihrer neuen Lebenssituation brauchen.
Im Rahmen eines gemeinsamen Gottesdienstes
am Sonntag, 9. Juli 2006 um 10.00 Uhr
in der Erlöserkirche
München-Schwabing, Germaniastraße 4
werden Landesbischof Dr. Johannes Friedrich und DW-Präsident Dr. Ludwig Markert die neue Stiftung der Öffentlichkeit präsentieren und für ihre Arbeit den Segen Gottes erbitten.
Im Rahmen des Gottesdienstes, an dem neben Landesbischof und Diakoniepräsident auch Stefan Bergmann, Vorsitzender des synodalen Ausschusses für Gesellschaft und Diakonie der Landessynode teilnimmt, werden ein kirchliches und ein diakonisches Projekt vorgestellt. Beide Projekte sind gelungene Beispiele bei der Begleitung von Migranten in ihrem Integrationsprozess.
Im Anschluss an den Gottesdienst können sich Gottesdienstbesucher und Interessierte an verschiedenen Ständen vor der Kirche über die Stiftung „Welten verbinden“ und die Migrationsarbeit von Kirche und Diakonie informieren.
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, Diakonie-Präsident Dr. Ludwig Markert und Synodaler Stefan Bergmann stehen nach dem Gottesdienst bei einem Rundgang durch die Stände für Interviews zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.welten-verbinden.de.
Susanne Hassen, Pressesprecherin
München, den 4. Juli 2005

