Verpassen Sie in Zukunft keine Ausgabe der „nachrichten“ - bestellen Sie hier online Ihr Abonnement!
{Abo bestellen}
 
  • Diese Seite bei Technorati bookmarken.
  • Diese Seite bei Twitter bookmarken.
  • Diese Seite bei MySpace bookmarken.
  • Diese Seite bei Netvibes bookmarken.
  • Diese Seite bei Yahoo bookmarken.
  • Diese Seite bei Delicious bookmarken.
  • Diese Seite bei Mr. Wong bookmarken.
  • Diese Seite bei Stumpleupon bookmarken.
  • Diese Seite bei Facebook bookmarken.
  • Diese Seite bei Google bookmarken.

Im Einsatz für die Rechte der Menschen

(c) http://www.save-me-muenchen.de

„save me“ ist eine bundesweite Kampagne zur zusätzlichen Aufnahme von Flüchtlingen, die 2008 ihren Ausgangspunkt in München hatte. Sie kämpft für die Beteiligung Deutschlands am Resettlement-Programm des „United Nations High Commissioner for Refugees“ (UNHCR), an dem bereits die USA, Kanada, Australien und Schweden teilnahmen.

Dieses Aufnahmeprogramm bietet besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen dank Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis eine echte Lebensperspektive. Deutschland ist bisher noch kein Resettlement-Staat, sondern beschränkt sich auf ad-hoc-Aufnahmen. Das will die Kampagne ändern. 56 Städte in Deutschland haben sich diesem Anliegen inzwischen verschrieben. Sie alle bilden die „save me“-Kampagne, und auch München ist dabei.

Irakische Flüchtlinge geben Einblicke in ihre Erfahrungen

Unter der Schirmherrschaft der Schriftstellerin Elfiede Jelinek hat der Münchner Flüchtlingsrat die Ausstellung „save me – face me – welcome me“ gestaltet, die noch bis einschließlich Freitag, 10. Dezember, von 14 bis 21 Uhr im Gartenhaus der Kunst in der Akademie der Bildenden Künste, Akademiestraße 2/4, in München zu sehen ist. Die Ausstellung dokumentiert unter anderem die Situation der in München aufgenommenen irakischen Flüchtlinge, die Einblicke in ihre Erfahrungen gewähren.

Die Ausstellung findet ihren krönenden Abschluss nicht zufällig am Freitag: Der 10. Dezember 2010 ist der „Tag der Menschenrechte“. Das Datum geht zurück auf eine Entscheidung der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die am 10. Dezember 1948 die „Deklaration der Menschenrechte“ verabschiedete.

Vortrag von Amnesty International im Gartenhaus der Kunst

Vor allem amnesty international (ai) nimmt diesen Tag zum Anlass, die globale Menschenrechtssituation einmal mehr kritisch zu beleuchten, und natürlich ist die Menschenrechtsorganisation auch in Bayern ganz aktiv: Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „save me – face me – welcome me“ des Münchner Flüchtlingsrates hält Werner Steinmetz, Bezirksreferent für politische Flüchtlinge von ai München, am 10. Dezember 2010 einen Vortrag im Gartenhaus der Kunst in München. Steinmetz spricht dabei über Menschenrechte und Flüchtlinge und geht schwerpunktmäßig auf das Recht auf Asyl ein. Darüber hinaus befasst sich der ai-Referent mit der Abschottung der EU-Außengrenzen und dem Asylverfahren in Deutschland. Der Vortrag von Werner Steinmetz beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Allgemeine Info zur "save me"-Kampagne gibt es hier!