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Helmut Völkel als neuer Personalchef der Landeskirche eingeführt
In einem Gottesdienst in der Münchner Kirche St. Bonifaz hat Landesbischof Johannes Friedrich Oberkirchenrat Helmut Völkel als Personalchef der bayerischen Landeskirche eingeführt. Völkel, der sein Amt am 1. April antritt, war zuvor Regionalbischof des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg gewesen.
Nach Friedrichs Worten bringe Völkel „perfekte Voraussetzungen“ für diese Aufgabe mit. Dabei verwies er auf Völkels „eindrucksvolle berufliche Laufbahn“: Als Pfarrer in Passau habe er Erfahrungen im gemeindlichen Dienst gesammelt, als Studierendenpfarrer in München und Dekan in Landshut war er im dekantsweiten Dienst tätig, und durch seine frühere Tätigkeit als Referent in der Personalabteilung sei er bereits mit den Abläufen im Landeskirchenamt vertraut. In den vergangen sieben Jahren war Völkel als Regionalbischof im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg bereits Mitglied im Landeskirchenrat.
In seiner Predigt sagte Völkel, ihm sei bewußt, dass „im Leben eines Personalreferenten Macht und Ohnmacht Tür an Tür wohnen“. Er hoffe, als von Gott Getrösteter auch selbst „trösten zu können, wo nicht machtvolle Worte gefragt sind, sondern Trost“. Völkel sprach von einem „Optimismus des Glaubens, der gerade in der Krise Kräfte freisetzt“. Die „Langzeitperspektive“ des Glaubens mache es leichter, sich auf die täglichen Aufgaben und Beziehungen einzulassen. Angesichts einer verbreiteten Vertrauenskrise müssten sich Christen für eine „Kultur des Vertrauens“ einsetzen, „begleitet von Geduld, Langmut und Zuversicht“.
Zum Download:
Die Predigt des Landesbischofs zur Einführung von Helmut Völkel (PDF-Datei, 68KB)
Die Einführungspredigt von Helmut Völkel (PDF-Datei, 96 KB)

