{Abo bestellen}
"Gottes Kraft wirkt durch die Schwachen"
Beginnt ein neues Jahr, nimmt man sich viel vor, gute Vorsätze, die oft mit Gesundheit, persönlicher Fitness, dem Verzicht auf Laster aller Art zu tun haben. Ein guter Vorsatz einer allzu leistungsorientierten Gesellschafte könnte auch sein, Schwächen mehr zu akzeptieren – sowohl die eigenen, als auch die der anderen.
Dazu ermuntert Synodalpräsidentin Dr. Dorothea Deneke-Stoll in ihrer Feiertagsbesinnung zur neuen Jahreslosung 2012. „Der Herr spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – so lautet der Losungstext aus dem zweiten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth (2. Korinther 12,9).
"Alle Menschen sind geliebte Kinder Gottes"
Und damit habe das neue Jahr eine Losung, die den Menschen dazu ermutigen muss, „diejenigen nicht aus den Augen zu verlieren, die heute oft am Rand der Gesellschaft stehen, arme, kranke oder behinderte Menschen, Obdachlose, Flüchtlinge, Jugendliche aus bildungsfernen Familien“, unterstreicht die Synodalpräsidentin in ihrer Besinnung. Denn alle Menschen seien „geliebte Kinder Gottes, Brüder und Schwestern, die unsere Solidarität, unsere Unterstützung verdienen“ - und zur menschlichen Realität gehöre es, Schwächen zu haben.
Diese Realität zu respektieren, sich auf der Akzeptanz aber auch nicht lethargisch auszuruhen, sondern ihr konstruktiv zu begegnen, sie mit Verantwortungsgefühl anzuwenden – das sei nicht nur ein guter Vorsatz, sondern die vielleicht spannendste Herausforderung an jeden Einzelnen für das neue Jahr.
Die Feiertagsbesinnung von Synodalpräsidentin Dr. Dorothea Deneke-Stoll lesen Sie hier!

