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"Gemeinschaft auf allen Ebenen unserer Kirche vertiefen"
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die Kirche von Schweden sind unterschiedlich - umso mehr können sie voneinander lernen. Zu dieser Einschätzung kam Oberkirchenrat Michael Martin in seiner Ansprache zur Unterzeichnung der Absichtserklärung für den weiteren Ausbau des Miteinanders mit der schwedischen Diözese Skara im Rahmen der Landessynode in Neu-Ulm am 25. November 2010. "Es gibt vielfältige Möglichkeiten, lutherische Kirche im 21. Jahrhundert zu sein. Uns in Bayern tut das gut", unterstrich Martin. "Wir vertiefen die Gemeinschaft im Lutherischen Weltbund, leben lutherische Weltkirche und erfahren eine große Bereicherung, wenn aktuelle Herausforderungen gemeinsam diskutiert werden können". Der Austausch mit der schwedischen Diözese Skara sei überaus fruchtbar.
"Über den aktuellen Stand unserer Zusammenarbeit hinaus beschreibt sie interessante Perspektiven, die unsere Gemeinschaft auf allen Ebenen unserer Kirche vertiefen wird", zeigte sich der Oberkirchenrat sicher. Eine Idee für die ebenso konkrete wie konstruktive Zusammenarbeit sei der Austausch von Pfarrerinnen und Pfarrern gewesen, sagte Martin. "Nicht nur die am Austauschprogramm beteiligten Pfarrer und Pfarrerinnen konnten für sich und ihre Arbeit wichtige persönliche Erfahrungen gewinnen. Durch ein weites Presseecho in unserer Kirche konnten auch nicht unmittelbar am Austausch Beteiligte Einblick in diese Art der Zusammenarbeit bekommen. Und es gab außerdem ein großes Interesse der an dem Austausch beteiligten Gemeinden."

