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Gemeinsam für ein menschliches Miteinander
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, und die Präsidentin der Landessynode der ELKB, Dorothea Deneke-Stoll, unterstrichen anlässlich eines Besuchs des Landessynodalausschusses der ELKB im Jüdischen Zentrum in München die guten Beziehungen zwischen Israelitischer Kultusgemeinde und bayerischer Landeskirche.
Dorothea Deneke-Stoll freue sich sehr, dass die Israelitische Kultusgemeinde seit nunmehr fast vier Jahren wieder in der Mitte der bayerischen Landeshauptstadt präsent sei und ein Zuhause habe. "Das Jüdische Zentrum prägt das München des 21. Jahrhunderts nicht nur architektonisch, sondern es sind besonders die religiösen und kulturellen Impulse, die von hier ausgehen und das Leben der Menschen in der Stadt und darüber hinaus bereichern", so Deneke-Stoll.
Mit großer Sorge sieht Charlotte Knobloch, die auch Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland ist, eine deutliche Zunahme judenfeindlicher Äußerungen im Internet. Dies sei besonders für die jüdischen Kinder an den Schulen "bedrückend". Wie Knobloch und Deneke-Stoll betonten, seien sich Kultusgemeinde und Landeskirche einig in ihrem Eintreten für ein menschliches Miteineinader in der Gesellschaft. Deneke-Stoll verwies auf die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kultusgemeinde und Landeskirche, beispielsweise im Bayerischen Bündnis für Toleranz.

