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"Geduldig und voll Hoffnung"

(c) iStockPhoto / Amanda Rohde

In seiner Predigt zum Buß- und Bettag in der Münchner St. Matthäuskirche beleuchteteLandesbischof Dr. Johannes Friedrich das Warten von verschiedenen Seiten; wie erquickend es sein kann, weil es die Vorfreude steigert - wie schlimm es sein kann, wenn es mit einem potentiell beunruhigenden Endergebnis verbunden ist, zum Beispiel mit dem Resultat einer wichtigen Untersuchung beim Arzt.

Friedrich spielt damit unter anderem auf die Kampagne "Auf was wartest du?" zum diesjährigen Buß- und Bettag an, mit der die beiden evangelischen Landeskirchen in Bayern und Kurhessen-Waldeck auf die bleibende Bedeutung des kirchlichen Feiertags aufmerksam machen, der als gesetzlicher Feiertag 1995 in allen Bundesländern außer Sachsen zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft wurde.

Der Landesbischof machte deutlich, dass Warten zum Leben gehöre, aber nicht zwangsläufig mit Untätigkeit verbunden sein müsse. Geduldig zu warten sei ebenso wichtig, wie beherzt etwas anzupacken. Veränderung sei immer möglich, in sämtlichen Bereichen des Lebens und stets verbunden mit diesem Balanceakt: einerseits zu erkennen, wann es Zeit sei zu handeln und genau dann auch den nötigen Mut dafür aufzubringen. Und andererseits die Kraft zur Gelassenheit aufzubringen, dass Veränderungen auch Zeit benötigten.

Lesen Sie hier die ganze Predigt des Landesbischofs im Original-Wortlaut!