„Wir sind eine gesegnete Kirche. Überall in Gemeinden und Einrichtungen ist leicht zu sehen, dass Gottes Geist unser Tun begleitet. Das kann einen mit großer Dankbarkeit erfüllen und richtig froh machen: wie an einem eigenen Geburtstag“, so die Münchner Regionalbischöfin und Projektleiterin der Feierlichkeiten Susanne Breit-Keßler. Die Kirche wolle daher dieses Jahr nutzen, um sich der zahlreichen Geschenke zu erinnern, die sie im Laufe der 2.000-jährigen Geschichte der Christenheit erhalten hat.
Gottesdienste, verschiedene Veranstaltungen und Aktionen für Familien, Ehrenamtliche, Jugendliche und Mitarbeitende sind anlässlich des Geburtstags der Kirche geplant. Da zu einem Geburtstag auch Geschenke gehören, wird die Landeskirche am 31. Oktober zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten eine Geschenkpakete-Aktion starten – als Dankeschön an ihre 1.540 Kirchengemeinden in ganz Bayern.
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich wird an diesem Tag 36 Pakete mit Geschenken an die Kirchengemeinden aufgeben. Alle Kirchengemeinden erhalten in den darauf folgenden Wochen und Monaten ein Paket. Sie können dann vor, während oder nach dem Sonntagsgottesdienst eines von zwölf Geschenken aus dem Paket entnehmen, dafür ein anderes von sich hineinlegen und danach das Paket an die nächste Gemeinde weiterschicken. Jedes Paket folgt einer Zickzack-Route durch das Gebiet der Landeskirche. Die Idee ist, dass eine die Gemeinden überspannende Kommunikation entsteht.
Die Kirchengemeinden werden gebeten, etwas von ihren ganz eigenen Stärken an die anderen Gemeinden der Route dieses Pakets verschenken. Solche Geschenke können z.B. Bücher, CDs oder Kirchenschmuck sein, die einen engen Bezug zur schenkenden Gemeinde haben. Wenn aber z.B. eine Kirchengemeinde besonders stolz auf ihren gut gemachten Gemeindebrief ist, könnte sie einer anderen Gemeinde etwa eine kostenlose Beratung zur Gemeindebrieferstellung schenken. Ziel ist es, dass die Gemeinden sich untereinander besser kennen lernen und mehr Anteil aneinander nehmen können. Die Aktion wird von der Deutschen Post unterstützt, so dass den Gemeinden für die Verpackung und den Versand der Pakete keine Kosten entstehen.
Die Routen für die einzelnen Geschenkpakete stehen mittlerweile fest. Jede Kirchengemeinde findet ab sofort auf der institutionellen Intranetseite den für sie vorgemerkten Termin, den sie bestätigen oder verschieben kann.