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Gelungene Auftaktveranstaltung der Kampagne „ganz jung – ganz alt – ganz ohr“ in Nürnberg

Mit einer Auftaktveranstaltung zur Kampagne „ganz jung – ganz alt – ganz ohr“ am 18.11.2008 in Nürnberg wurde die Kooperation zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern offiziell besiegelt. Die bayerische Landeskirche ist Partner der Kampagne, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich hat die Schirmherrschaft übernommen.

Musik sei eine wunderbare Brücke zwischen Jung und Alt, erklärte Staatsministerin Christine Haderthauer in ihrer Eröffnungsrede. Es komme darauf an, dass die Generationen wieder in die Lage versetzt werden, ihren jeweiligen Reichtum untereinander auszutauschen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Erfahrungen zu sammeln.

Landesbischof Dr. Friedrich (rechts) im Gespräch mit Horst Förther, 2. Bürgermeister von Nürnberg (Mitte), und Pfarrer Reiner Appold, Leiter des Amtes für Gemeindedienst (links). © AFG Bayern 2008Kinder und Alte, und damit auch Krankheit, Hilfsbedürftigkeit und Tod würden heute aus unserer Gesellschaft ausgelagert. Ein Ziel von „ganz jung – ganz alt – ganz ohr“ sei es, Anstöße zu geben von Seiten der Politik und der Kirche für Brückenschläge. Die Wertigkeit sozialer Arbeit muss zum Ausdruck gebracht werden, diese Wertigkeit hängt ganz eng zusammen mit dem Wert, den man Kindern und Alten in unserer Gesellschaft beimisst, so Haderthauer weiter. So werde die Achtung vor Menschen in Pflegeberufen sich erst dann wieder ändern, wenn wir die Achtung vor den zu Pflegenden wieder hoch hielten. „Um aber anders zu handeln, muss man anders denken.“

Weitere Infos zur Auftaktveranstaltung und zur Kampagne „ganz jung – ganz alt – ganz ohr“ auf den Seiten des AfG.