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Für ein "ökologisches Wirtschaftswunder"
Bei seiner Rede vor dem Münchner Presseclub hat Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zu einem ökologischen Umbau auf allen gesellschaftlichen Ebenen aufgerufen. Ja, es müsse in Deutschland regelrecht zu einem "ökologischen Wirtschaftswunder" kommen, so der Landesbischof. Jeder Mensch müsse sich kritisch fragen, was er einkaufe und wie er mit Konsum umgehe. Unternehmen und Organisationen müssten Ökologie und Nachhaltigkeit zum "Bestandteil der Unternehmenspolitik" machen. Wachstum werde dort benötigt, wo damit ein unnötiger Ressourcenverbrauch verringert werden könne.
Gesellschaftlicher Konsens erstrebt
Die Politik sei gefordert, mit Gesetzen entsprechende Rahmenbedingungen und Anreize für den Umbau der Gesellschaft zu schaffen. "Wir müssen Unternehmen belohnen, die sich ökologisch verhalten", sagte der Bischof. Außerdem müsse es einen gesellschaftlichen Konsens darüber geben, was in Bezug auf einen ökologischen Umgang mit der Natur als "anständig und normal" gelte.
Kirche in der Pflicht
Die Kirche steht im Bereich der Ökologie auch in der Pflicht", betonte Bedford-Strohm. Daher habe die Landeskirche beschlossen, rund 25 Millionen Euro in die energetische Sanierung der Pfarrhäuser zu investieren. Weitere Anstrengungen seien notwendig. "Wir haben eine Verantwortung für die Zukunft unserer Welt, die wir nicht delegieren können", betonte der Bischof.
Quelle: epd


