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Fresken in Christuskirche Landsberg renoviert
"Uns war es wichtig, möglichst frühzeitig mit der Renovierung anzufangen, um nicht in irgendwelchen bürokratischen und finanziellen Hürden steckenzubleiben", erklärte Pfarrer Detlev Möller mit Blick auf das 100-jährige Jubiläum des Kirchenbaus im Jahr 2014. Jetzt könne die Gemeinde "entspannt auf den Geburtstag zugehen".
Die Kosten von rund 600.000 Euro müsse die Gemeinde "zum großen Teil" selbst aufbringen. Die Landeskirche habe sich mit 95.000 Euro und einem Darlehen von 200.000 Euro beteiligt. Verschiedene Zuschüsse wurden beantragt, allerdings stünden noch einige Zusagen aus, so Möller.
Wie aus den Kirchenbüchern und Archiven hervorgeht, kamen im Zuge der Reformation bereits im 16. Jahrhundert einige Protestanten nach Landsberg am Lech. Sie wurden jedoch verfolgt. Als 1576 das Amt des Stadtpredigers in die Hände von Mitgliedern der Gesellschaft Jesu überging und dieser Orden sein Noviziat in der Stadt errichtete, verließen die meisten evangelischen Familien die Stadt.
Mit der Eingliederung der freien Reichsstädte in das neue Königreich Bayern kamen die Evangelischen zurück. 1827 zählte man vier evangelische "Civilisten", am 14. April 1850 fand der erste evangelische Gottesdienst statt - im Sitzungssaal des Rathauses. Heute zählt die oberbayerische Stadt Landsberg über 7.600 evangelische Gemeindemitglieder.
Quelle: epd


