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Fastenpredigtreihe erstmals ökumenisch
So steht die traditionelle Fastenpredigtreihe der Katholischen Stadtkirche erstmals unter ökumenischer Regie. „Dabei geht es nicht um die noch strittigen Themen“, erläutert Stadtdekan Hubertus Förster, „sondern ganz konkret um die Frage, wie Ökumene gelebt werden könne“. „Ökumene leben – aber wie!?“ lautet daher das Leitwort, das in unterschiedlichen Aspekten und Facetten an vier Fastensonntagen in der Frauenkirche am Hauptmarkt entfaltet wird.
Die Frage nach dem „Wie geht das?“ müsse schließlich in der Ökumene immer wieder neu bedacht und überlegt werden. Gleichzeitig sei mit dem Titel auch ein Auftrag gemeint: „Jetzt erst recht“ – Ökumene sei das Gebot der Zeit für beide Kirchen in dieser Gesellschaft.
Zum Nachdenken anregen, Impulse geben
Die Predigten sind in Wortgottesdienste integriert, die jeweils um 17.30 Uhr beginnen. Sie sollen auf den ÖKT und dessen Motto „Damit ihr Hoffnung habt“ einstimmen, zum Nachdenken anregen und Impulse geben. Verschiedene Konzepte und Denkansätze in der Ökumene skizzieren der evangelische Pfarrer Dr. Ekkehard Wohlleben, Ökumenebeauftragter im Kirchenkreis Nürnberg, und der katholische Pfarrer
und Künstlerseelsorger im Erzbistum Bamberg, Hans-Peter Weigel zum Auftakt der Predigtreihe am ersten Fastensonntag, 21. Februar.
Mit dem Benediktiner P. Dr. Gerhard Voss kommt ein ausgewiesener Ökumeniker und Kenner der Ostkirchen nach Nürnberg. Der Rektor des Ökumenischen Instituts Niederaltaich und langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern predigt am zweiten Fastensonntag, 28. Februar, zum Thema „Eine Gemeinschaft und viele Traditionen“. In Niederaltaich wird in Gottesdiensten im römischen und im byzantinischen Ritus der Reichtum verschiedener liturgischer Traditionen erfahrbar.
Neugierig geworden? Profile und Termine der einzelnen Prediger und Gottesdienste im Rahmen der Fastenpredigtreihe 2010 finden Sie hier!

