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"Es geht um das Recht auf Bildung"
Das Kind und seine Entwicklung muss im Mittelpunkt des Schulwesens stehen: Dafür spricht sich einmal mehr der Bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle aus. In seinem Artikel "Qualität und Gerechtigkeit als Ziele der Bildungspolitik" im Rahmen unserer aktuellen Leseprobe der "Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern" hebt Spaenle seine Kernanliegen für das bayerische Schulwesen hervor. "Es muss bei einem zukunftsfähigen Bildungswesen auch darum gehen, dass Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Chancen haben, ihre Talente zu entwickeln", bekräftigt Spaenle. "Es geht um die Teilhabegerechtigkeit, es geht um das Recht auf Bildung."
Seit den ersten PISA-Erhebungen aus dem Jahr 2000 sei es gelungen, das bayerische Schulwesen gerechter für alle Schüler zu gestalten, eine größere Unabhängigkeit von sozialer und kultureller Herkunft zu schaffen. Hier müsse man anknüpfen, das Schulwesen analog zum christlichen Menschenbild noch weiter verbessern, weshalb der Vermittlung von Werte und Persönlichkeitsbildung eine ganz zentrale Rolle in der Schule zukomme - die Kirche spiele hierbei selbstredend eine tragende Rolle. Parallel verdeutlicht der Bayerische Kulturminister die Maßnahmen des Freistaates Bayern zur Stärkung sozialer Gerechtigkeit, wobei man etwa Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund noch stärker als bisher unterstütze; es gebe mehr Sprachförderung durch zusätzliche Lehrerplanstellen oder ein extra Stipendiatenprogramm "Talent im Land" (TiL) zur Förderung besonders begabter junger Menschen mit Migrationshintergrund.
Darüber hinaus verdeutllicht Dr. Spaenle, welche Wege das bayerische Schulwesen zur Verbesserung der Qualität von Schule und Unterricht beschreitet; allesamt Maßnahmen, an denen es immer wieder nachhaltig zu feilen und zu arbeiten gelte, denn: "Erfolgreiche Bildung benötigt neben den entsprechend gut motivierten Schülern und Lehrkräften, begleitenden Eltern und dem nötigen Geld auch die entsprechende Zeit."

