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Die Weihnachtsbotschaft scheint wie ein Licht ins Herz
"Erzmärtyrer wird Stephanus im Westen, Großmärtyrer wird er im Osten genannt. Umfassend und ganzheitlich bezeugt er, was Weihnachten heißt: Wenn ich in Christus das Licht der Welt erblickt habe, dann bleibt der Himmel offen, dann werden mir immer wieder Lichtblicke geschenkt." Mit diesen Worten widmete sich Regionalbischof Christian Schmidt in seiner Ansbacher Ansprache am zweiten Weihnachtsfeiertag Stephanus, einem der ersten sieben Diakone der Kirche. "An Stephanus zeigt sich, was das Kommen Gottes bei denen bewirkt, die ihn aufnehmen", so Schmidt.
Stephanus habe verdeutlicht: "Weihnachten ist nicht nur etwas fürs Gemüt und für die kleinen Kinder. Er führt uns zum Kern und zum Ernst von Weihnachten zurück." Es sei für Gott riskant gewesen, sich uns so als der Menschliche und Liebevolle und Wahrheitsliebende zu zeigen, "und es ist für alle, die ihm folgen, auch riskant", unterstrich Schmidt. "Und doch: Der ist gekommen, durch den wir liebevoll und mutig leben und getrost sterben können. Das macht unser Leben hell."
An Weihnachten - und darüber hinaus.

