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"Die Gemeinschaft der Konfessionen ist unverzichtbar"
Im seinem aktuellen Ökumene-Rundbrief stellt das Referat für Ökumene, Partnerschaften, Mission und Entwicklungsdienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) die von der Landessynode verabschiedete Ökumenekonzeption vor. Kirchenrat Ivo Huber vom Ökumenereferat stellt einmal mehr die Unverzichtbarkeit der Gemeinschaft der Konfessionen für die Kirche heraus. "Kernpunkte unserer
ökumenischen Bemühungen sind einmal das Verbindende des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses herauszustellen und zum anderen unsere lutherische Identität in die Weite der Ökumene einzuordnen", so Huber.
Es gehe um nicht mehr, aber auch um nicht weniger als um die ökumensiche Ausprägung unserer lutherischen Identiät, bekräftigte der Kirchenrat. "Da Identität nicht nur statisch zu beschreiben ist, sondern immer auch auf einen Weg weist, geht es in der Konzeption neben der theologischen Grundlegung auch um konkrete Schritte für die ökumenische Arbeit. Wir geben eine Antwort darauf, welche Ziele unsere Kirche im Bereich der Ökumene verfolgt und welche Maßstäbe sie ansetzt", unterstreicht Huber.
Die von der Landessynode verabschiedete Ökumenekonzeption gliedert sich in drei Teile. Während es im ersten Abschnitt um eine biblische Orientierung gehe, widme sich der zweite der Beschreibung der ökumenischen Identität der evangelisch-lutherischen Kirche. "Die evangelisch-lutherische Kirche ist ihrem Wesen nach ökumenisch, weil sie in eine doppelte Bewegung eingebunden ist: In die Bewegung auf Christus zu, den sie als Heil der Welt bekennt und der der Grund der Einheit ist, und in die Bewegung in die Welt hinein, zu der Christus die Kirche sendet", erläutert Huber.
Der letzte Teil der Konzeption gliedert sich in "Konkrete Schritte" zur praktischen Umsetzung der Ökumenekonzeption, welche die ELKB im Rahmen eines eigenen theologischen Programms festgesetzt hat. "Damit ist etwas entstanden, was es bisher in unserer Landeskirche noch nicht gegeben hat", so Huber. "Ein theologisches Programm, das mit den konkreten Umsetzungen beschlossen wurde. Darunter wird es in Zukunft nicht mehr gehen. Damit ist es der ELKB im Vorfeld des Zweiten Ökumenischen Kirchentages hoffentlich gelungen, ein beeindruckendes Signal für die Ökumene zu setzen."
Die Ökumene-Konzeption ist kostenfrei zu beziehen bei:
Referat Ökumene, Partnerschaften, Mission, Entwicklungsdienst
Frau Dr. Annerose Karkowski
Meiserstr. 11
80333 München
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