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diako feiert Einweihung für Operationsbau
Im neuen Operationsgebäude des diako in Augsburg stehen nach Einweihung vier nach neuester Technik ausgestattete Operationssäle zur Verfügung. Die in Modulbauweise errichteten Übergangsstationen mit 94 Betten können ebenfalls ab April bezogen werden. Die Investitionen für das OP-Gebäude belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro, für das Bettenhaus auf rund drei Millionen Euro.
Mit der Fertigstellung des neuen OP-Gebäudes und der modernen Modulstation wurden zwei weitere wichtige Etappenziele in der Gesamtplanung fristgerecht erreicht. Sie dokumentieren eindrucksvoll die rasante Veränderung des ehemaligen Diakonissenkrankenhauses, das sich im Herzen Augsburgs zu einem modernen Zentrum für Gesundheit entwickelt hat. Im diako- die Stadtklinik wird der Grundgedanke der integrierten Versorgung verwirklicht.
Den Facharzt seines Vertrauens wählen
Das bedeutet: ambulante und stationäre Versorgung sind eng verzahnt. Patienten wählen den Facharzt ihres Vertrauens und werden von diesem vor, während und nach dem Klinikaufenthalt betreut und behandelt. Mehrfachuntersuchungen werden auf diese Weise vermieden und die Patienten haben immer den gleichen Ansprechpartner. Die Klinik verfügt über 140 Planbetten und 260 Mitarbeitende, die sich um das Wohl der Patienten kümmern.
Die stadtklinik bietet in Zusammenarbeit mit ihren 47 Belegärzten die Fachrichtungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie sowie Urologie an. Behandlungsschwerpunkte im Bereich der Inneren Medizin sind Kardiologie und Angiologie mit Herzkatheter, Onkologie und Hämatologie, Diabetologie, Pulmologie, Gastroenterologie sowie Hepatologie. Im Bereich der Chirurgie werden insbesondere Allgemein- und Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie sowie plastische Chirurgie angeboten. Die patientenschonende Nierensteinzertrümmerung ist eines der besonderen Angebote der Urologie.
"Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!"
Im Rahmen der Einweihungsfeier am vergangenen Wochenende begrüßte die Klinik zahlreiche prominente Vertreter kirchlichen Lebens und aus der Politik, so etwa Regionalbischof Michael Grabow, der unter anderem den Eröffnungsgottesdienst gestaltete. Gesundheitsminister Markus Söder, der als Festredner eingeladen war, musste seine Teilnahme kurzfristig absagen; sein Grußwort, in welchem der Ausbau der Menschlichkeit und des Miteinanders betont wurde, der im Zuge der Erweiterung des Evangelischen Diakonissenkrankenhauses einmal mehr im Mittelpunkt steht, ließ Söder durch den Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele verlesen.
Klinikrektor Heinrich Götz (Foto oben links) schmückte die Eröffnung mit einem Spruch aus dem Philipperbrief, der seinen Geist in den neuen Räumen des Diako verströmen solle: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Lindigkeit lasst kund sein allen Menschen!“

