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Bundesverdienstkreuz für Diakoniepräsident Markert
Dr. Ludwig Markert wurde in dieser Woche für seine Tätigkeit als Dekan in Fürth und als Präsident des Diakonischen Werks Bayern mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. "Durch Ihre hohe Einsatzbereitschaft, Ihr mitreißendes Engagement und Ihre gelebte Mitmenschlichkeit haben Sie sich um das Allgemeinwohl in besonderer Weise verdient gemacht", betonte die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer bei der Überreichung des Ordens.
Der promovierte evangelische Theologe Markert steht seit 2001 an der Spitze der bayerischen Diakonie, zu der 3500 Einrichtungen mit mehr als 60 000 Beschäftigten zählen. Vorher war er Dekan in Fürth. Haderthauer würdigte in ihrer Laudatio Markerts Tätigkeit als Interessensvertreter der verschiedenen diakonischen Dienste und Einrichtungen gegenüber Politik und Kirche sowie sein Engagement für die Diakonie auf Bundesebene.
"Im Mittelpunkt steht immer der Mensch"
Auch als langjähriger Vorsitzender der Gesamtkirchenverwaltung Fürth habe er sich "große Verdienste erworben". Im Mittelpunkt seines Handelns stehe immer "der Mensch, der aufgrund von Krankheit, Lebenskrisen oder Behinderung der Hilfe seiner Mitmenschen bedarf", sagte die Ministerin. "Gerade letzterer Aspekt ist auch mir besonders wichtig", freut sich Markert. "Denn letztendlich sollen auch von aller Arbeit in Gremien und Ausschüssen immer die profitieren, derer wir uns als Diakonie angenommen haben: die Menschen, die aufgrund von Armut, Krankheit und Behinderung oder schlicht wegen Ihrer Herkunft keine Lobby in dieser Gesellschaft haben."
Der Präsident des Diakonischen Werks Bayern möchte diese Ehrung deshalb auch nicht auf seine Person begrenzt sehen. "Ich denke, dass mit dieser Auszeichnung auch auf die Bedeutung und den Wert sozialer Arbeit in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht werden soll. Deshalb sind dabei alle mitgemeint, die sich für Ihre Mitmenschen engagieren", sagt Markert.

