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"Botschaft der Versöhnung"

(c) epd

Leider fand die Wiedereinweihung ohne die geplante bayerische Beteiligung von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, Ökumenereferent Oberkirchenrat Michael Martin und Finanzchef Oberkirchenrat Dr. Claus Meier statt. Die Delegation der Landeskirche musste die Reise wegen des Vulkanausbruches auf Island und der Störungen um Flugverkehr abbrechen.

In Vertretung des Landesbischofs hielt Oberkirchenrat in Ruhe Claus-Jürgen Roepke die Predigt. Die neue St. Pauls-Kirche sei eine Botschaft der Versöhnung, so Roepke. Allein durch ihre Architektur, die eine Versöhnung in den alten Mauern aber in einer modernen Sprache zeige. Die wieder aufgebaute Kirche, die aus dem Jahr 1897 stammt, bildet zusammen mit dem neuen Anbau eines Kultur- und Begegnungszentrums das "Deutsche Zentrum St. Paul" in Odessa.

"Nicht nur aus Steinen, sondern auch aus Menschen"

Dadurch könne die Kirche einen wichtigen Beitrag leisten zur Kultur der Stadt Odessa, sagte auch der landeskirchliche Ökumenereferent, Oberkirchenrat Michael Martin, in seinem Grußwort, das von Kirchenrat Johannes Minkus vor Ort verlesen wurde. Ausdrücklich dankte Martin den evangelischen Christen in Odessa, die nach dem Untergang der Sowjetunion wieder lutherische Gemeinden in der Ukraine gegründet hatten. Diese Christen hätten viel dazu getan, damit eine Kirche gebaut wird, "nicht nur aus Steinen, sondern auch aus Menschen".

Der Finanzchef der Landeskirche, Oberkirchenrat Claus Meier, äußerte die Hoffnung, dass das es durch das neue Kirchenzentrum zu einer engen Kooperation von Staat und Kirche in den Bereichen Bildung, Soziales und Kultur kommen werde.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie im Artikel "Ein Wahrzeichen der Stadt mit besonderer Symbolkraft" von Natalia Veresova (epd)

Quelle: epd