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Aufbruch nach Papua-Neuguinea
Unter den Ausgesandten sind sowohl Mitarbeitende, die bereits jahrelange Erfahrung in der Missionsarbeit in Papua-Neuguinea haben, als auch Menschen, die sich zum ersten Mal dieser Herausforderung stellen. Dazu gehört zum Beispiel Matthias Troeger aus Oberschöna in Sachsen. Der Diakon und Jugendwart verbringt zusammen mit seiner Frau Beate die nächsten vier Jahre in Lae, der zweitgrößten Stadt Papua-Neuguineas.
Von dort aus wird er die landesweite Jugendarbeit der lutherischen Kirche koordinieren. Auch Dr. Hubert Schildhauer aus dem unterfränkischen Haßfurt wird zum ersten Mal in dem Inselstaat im Südpazifik tätig sein. Vorerst ein halbes Jahr wird der Chirurg im Ruhestand am Braun Memorial Hospital in Finschhafen arbeiten.
Franke unterstützt Bau von Frauenschule
Außerdem werden am 3. September einige engagierte Menschen ausgesandt, die die Arbeit für Mission EineWelt in Papua-Neuguinea angesichts vieler Herausforderungen nicht mehr loslässt. Dr. Wolfgang und Christa Thumser aus Naila in Oberfranken arbeiten dort bereits seit zehn Jahren. Im Herbst werden der Dozent für Theologie und die Ärztin nun ihren vierten Term antreten. Der Pfarrer in Rente Gerhard Schuler ist dem Land ebenfalls seit langem verbunden, mit Unterbrechungen fast dreißig Jahre.Der Mittelfranke wird in Ukata die lutherische Kirche bei handwerklichen Tätigkeiten unterstützen, etwa beim Bau einer Frauenschule.
Fünf Mitarbeitende auf einmal zu entsenden, klingt zwar nach sehr viel Unterstützung, dennoch ist der Bedarf der Partnerkirche damit noch nicht im gewünschten Maße abgedeckt. „Vor allem Ärztinnen und Ärzte hat die Kirche angefordert, aber auch Pfarrer und Entwicklungshelfer“, erklärt der Referatsleiter für Papua-Neuguinea/Pazifik/Ostasien Dr. Traugott Farnbacher von Mission EineWelt.

