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Karriereaussichten für Kirchenmusiker
Neben den guten Chancen auf den Arbeitsmarkt, die Karl Rathgeber den Kirchenmusikern bescheinigt, bereitet dem Rektor der Bayreuther Hochschule für evangelische Kirchenmusik Anderes Kopfzerbrechen. Rathgeber, zugleich zweiter Vorsitzender des Arbeitskreises für Evangelische Kirchenmusik in Bayern (AEK), sieht die Umwandlung der bisherigen Diplom-Studiengänge in Bachelor und Master mit Sorge; leider bleibe auch die kirchliche Hochschule vom Zwang des staatlichen Hochschulgesetzes nicht verschont. Nach dem letzten sechssemestrigen Diplom-Jahrgang im Sommersemester 2011 folgten im darauffolgenden Winter die erste achtsemestrigen Jahrgang mit Bachelor- oder Masterabschluss.
Gegenwärtig studieren an der kirchlichen Hochschule in Bayreuth 24 junge Leute das Hauptfach Kirchenmusik. Hinzu kommen weitere zehn im Aufbaustudiengang sowie sieben Gaststudenten. Der Vorsitzende des AEK Bayern, Professor Friedemann Hebart (Bayreuth), sagte bei der Mitgliederversammlung, die geistliche Bedeutung der Kirchenmusik vor allem im Gottesdienst werde zunehmend erkannt und gewürdigt. In diesem Zusammenhang zitierte Hebart ein Wort von Landesbischof Johannes Friedrich: Es gebe musikalische Weisen, die "die Herzen für Gott öffnen, wie es kein Wort vermag".
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