Pressemitteilung vom 21.12.2006
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich gratuliert Pfarrer i.R. Dr. Rainer Hennig zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes:
„Mit brennender Geduld für die Bewahrung der Schöpfung“
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich hat Pfarrer i.R. Dr. Rainer Hennig zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gratuliert. „Als Pionier der kirchlichen Umweltarbeit haben Sie mit Leidenschaft und brennender Geduld den Gedanken der Bewahrung der Schöpfung in unsere Herzen geschrieben“ so Landesbischof Friedrich in einem Glückwunschschreiben.
Bundespräsident Köhler hatte dem ehemaligen Umweltbeauftragten der Evangelisch lutherischen Kirche in Bayern, Rainer Hennig das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Hennig empfing den Orden heute in Bayreuth aus der Hand des bayerischen Umweltministers Schnappauf.
Nach seinem Dienstantritt 2001 hatte Hennig mehr als 1000 ehrenamtliche Umweltbeauftragte gewonnen. Mit diesem Netzwerk war es ihm gelungen, den Gedanken der Bewahrung der Schöpfung in fast jede bayerische Kirchengemeinde zu tragen. So kauften Kirchengemeinden auf seine Initiative hin 18.000 Energiesparlampen. Darüber hinaus gaben Hennigs Publikationen, wie z.B. „Die kirchliche Baufibel“ Informationen zu konkreten Umweltschutzmaßnahmen im Raum der Kirche.
2001 wurde in Thüringen sein Lieblingsprojekt realisiert: Landesbischof Dr. Friedrich konnte eine aus Spenden finanzierte Windkraftanlage mit einer installierten Leistung von 1,3 Megawatt einweihen. Aus den Erträgen dieser Anlage wurden zwei Umweltberater mit je einer halben Stelle finanziert.
Für seinen Einsatz verlieh ihm die Bayerische Staatsregierung die Umweltmedaille.
Johannes Minkus, Pressesprecher
München, 21. Dezember 2006

