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„Aktion Sühnezeichen“ feiert 50-jähriges Bestehen

Die evangelische Organisation „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ (asf) feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Am 16. November findet dazu in der Münchner St. Markuskirche um 11:15 Uhr ein Festgottesdienst mit Landesbischof Dr. Johannes Friedrich statt. Der Gottesdienst ist Höhepunkt des Festprogramms, mit dem die
Organisation in diesem Jahr ihr Jubiläum begeht

Im Anschluss an den Gottesdienst wird es eine Diskussionsrunde zum Thema „Strategien gegen Rechts“ mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft geben. Bundesweit werden bereits seit der ersten Jahreshälfte regionale Jubiläumsveranstaltungen abgehalten.

„Aktion Sühnezeichen“ wurde 1958 auf der Synode der EKD gegründet als Antwort auf die passive Haltung der evangelischen Kirche gegenüber dem Nazi-Regime. Heute setzt sich die Organisation eigenen Angaben zufolge für die Verständigung zwischen Generationen, Kulturen und Religionen ein. Freiwillige Helfer, überwiegend junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, sind in 13 Ländern, die besonders unter dem Nazi-Regime zu leiden hatten, politisch und sozial engagiert.

Die Freiwilligen unterstützen und begleiten Überlebende der Shoah und ihre Nachkommen, arbeiten in Gedenkstätten mit, kümmern sich um alte und behinderte Menschen, sozial Benachteiligte und Flüchtlinge und engagieren sich in Stadtteilprojekten und Antirassismusinitiativen. Durch die vielfältigen Begegnungen mit Menschen in einem anderen Land machen die ASF-Freiwilligen nachhaltige interkulturelle Erfahrungen und erleben die Gegenwärtigkeit von Geschichte. Im Dialog wird ihr Bewusstsein für das Fortwirken der Geschichte gestärkt und ihre Motivation gefördert, sich auch zukünftig für eine offene, den Menschenrechten verpflichtete Gesellschaft einzusetzen.

Informationen dazu im Internet