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Sendung und Segen
Findet kein Abendmahl statt, so schließt der Sendungsteil direkt an das Predigtlied an.
Die Bekanntmachungen aus dem Gemeindeleben sind fester Bestandteil des Gottesdienstes. Kirche hört ja nicht an der Pforte auf, sie setzt sich in den Alltag fort: Christliches Leben, Gruppen, Gebetskreise, Geben und das Mitfühlen mit dem Leid und der Freude von Mitchristen, ist Gottesdienst in weiterer Form. So bildet sich in den Abkündigungen die Gemeinde als feiernde, lobende und trauernde Gemeinschaft selbst ab.
Spätestens in den Fürbitten öffnet sich der Gottesdienst der Welt. Er nimmt die Anliegen der Gemeinde, Einzelner und aktuelle Notlagen wahr und wendet sie an Gott. In den Fürbitten macht die Gemeinde ernst damit, dass kein Bereich des Lebens von Gott unberührt bleibt. In dem Gebet für andere schulen wir unseren Blick für die Not anderer, und vertrauen Gott, dass er sich ihrer annimmt. In Gottesdiensten ohne Abendmahl schließen die Fürbitten mit dem Vaterunser.
Nach einer freien oder geprägten Entlassung (Sendung) und dem Segen gehen die Gottesdienstbesucherinnen und –besucher begleitet von Orgelklängen wieder in ihren Alltag zurück. Der Schutz und der freundliche Blick Gottes begleiten sie. Denn Gottes Zuspruch gilt:
Der Herr segnet dich und behütet dich.
Der Herr lässt sein Angesicht leuchten über dir und ist dir gnädig.
Der Herr erhebt sein Angesicht auf dich und gibt dir Frieden. Amen.





