Wochenlied: 128
Pfingstsonntag
{zum Liturgischen Kalender}
{Daten als iCal herunterladen}
Bedeutung
Fünfzig Tage nach Ostern und zehn Tage nach Christi Himmelfahrt feiern wir in der Kirche Pfingsten (griech. „der fünfzigste Tag“). Pfingsten entstand aus dem jüdischen Erntefest, zu dem zahlreiche Pilger nach Jerusalem kamen. Als die Jünger zum Erntefest versammelt waren, erfüllte ein Rauschen das ganze Haus und sie sahen etwas, das sich wie Feuerzungen verteilte und über jedem von ihnen niederließ. „Und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen“ (Apg 4. Kap.).
Die Pilger aus vielen unterschiedlichen Ländern rund um das Mittelmeer, die dazu kamen, staunten, als sie die Apostel in ihrer jeweils eigenen Sprache von Jesus predigen hörten. Tausende von ihnen wurden damals zum Glauben erweckt. Dieses Pfingstwunder gilt auch als Geburtsstunde unserer Kirche. Viele Christen haben seitdem die Botschaft von Jesus Christus in aller Welt verkündet, den Geist der Versöhnung, der Wahrheit und Hoffnungskraft gepriesen, der unsere Kirche ausmacht.
Die Kirche versucht heute den Menschen in verschiedenen „Sprachen“ das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden. So sind auch in einem Gottesdienst die Menschen auf vielfältige Weise angesprochen, sei es durch die Kirchenmusik, die Predigt, die festliche Liturgie oder die Feier des Abendmahls.



