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Perlen des Glaubens

Perlen des GlaubensDie „Perlen des Glaubens“, die der schwedische Bischof Martin Lönnebo als Hilfe zum Beten und Meditieren entwickelt hat, eignen sich gut, um im Trubel des Alltags für einen Moment inne zu halten. Das Perlenband ist ein „Übungsgerät“ für die eigene Seele und erinnert daran, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. In der kirchlichen Tradition wird dies „Einkehr“ genannt. Damit ist nicht Realitätsflucht gemeint, sondern Konzentration: Wenn die Finger, die Perlen ertasten, können sich Pulsschlag und Atem beruhigen. Der Focus liegt auf mir selbst und ich kann mir Zeit lassen, für das was mich bewegt.

18 Perlen reihen sich an einem Band aneinander. Sie bilden einen Kreis, dessen Anfang und Ende durch die größte Perle golden leuchtend gesetzt wird. Die Perlen unterscheiden sich in Form, Farbe und Größe und weisen mit ihrem Namen auf ihre Bedeutung hin. So können die Perlen zum einen als Lebensweg Jesu gedeutet werden, aber auch zum Sinnbild für das eigene Leben werden.

Die Gottesperle etwa bildet den Anfang und das Ende des Perlenbandes und verweist nach christlichem Verständnis auf Gott, von dem wir kommen und zu dem wir zurückkehren und der unser Leben unsichtbar begleitet, wie der Strahl der Sonne. So wie Anfang und Ende des Perlenbandes in der großen goldenen Perle zusammenlaufen, kann die Gottesperle ein Zeichen für den Beginn und das Ziel unseres Weges und den Sinn des Lebens sein. Wenn ich diese Perle zur Hand nehme, kann ich darüber nachdenken, wer oder was mein Leben zusammenhält und mich mit Fragen beschäftigen wie: Was ist das Wertvollste in meinem Leben? Wie ist Gott für mich? Kann ich auf Gott vertrauen? Weitere Perlen sind u. a. die Perlen der Stille, die Ich-Perle, die Tauf-Perle, die Perlen der Liebe und die Geheimnis-Perlen.

Das Perlenband ist somit im wahrsten Sinne des Wortes „greifbar“ und lässt den Menschen etwas mit seinen Augen und seinen Händen wahrnehmen. Andere Sinne werden angesprochen, als normalerweise im Alltag oder im Gottesdienst gefordert sind und ermöglichen einen neuen, einen individuelleren Zugang zum Glauben. Mit dem Perlenband wird das eigene Reden über Gott und den Glauben angeregt, ohne dass es ein „richtig“ oder „falsch“ gibt und ohne festgelegte Formeln zu fordern. Jede und jeder kann sich in eigenen Worten in seine Sprache über den Glauben einüben und in seine Rede mit Gott.

Die Perlen des Glaubens sind nicht als evangelischer Rosenkranz gedacht. Anders als der katholische Rosenkranz, dessen Gebete festgelegt sind, eröffnen die Perlen des Glaubens die Reflexion des eigenen Lebensweges und die individuelle Gottesbeziehung und gehen damit darüber hinaus. Diese Freiheit legt auch den Gebrauch der Perlen des Glaubens für Protestanten und Katholiken nahe und fördert den gegenseitigen Austausch und die Kommunikation.

Die nordelbische Pastorin Kirstin Faupel-Drevs brachte nach einem Skandinavien-Besuch die Idee des Perlenbandes nach Deutschland. Als Spiritualin des Ansverushauses in Aumühle bei Hamburg entwickelte Pastorin Faupel-Drevs verschiedene Kurse, in denen anhand der „Perlen des Glaubens“ Glaubens- und Lebensthemen zur Sprache kommen oder das Perlenband als Gebetshilfe eingeführt wird. In einer Zeit, in der nur noch wenige Menschen christlich sozialisiert sind, bieten die „Perlen des Glaubens“ einen Katechismus für die Hand.

Die Perlenbänder können Sie unter www.perlen-des-glaubens.de bestellen. Hier finden Sie auch nähere Informationen zur Bedeutung der Perlen und zur Meditation mit ihnen.