Lieder, Texte und Gebete

Durch alle Jahrhunderte hindurch hat Christlicher Glauben den Menschen durch Trauer und Not hindurch geholfen und sie im Sterben begleitet. Das hat in Kirchenliedern und Gebeten, in Gedichten und persönlichen Glaubenszeugnissen seinen Niederschlag gefunden – Texte, die heute Mut machen und stärken können. Hier finden sie eine kleine Auswahl.

Lass niemals von Gott! Liebe ihn!
Wenn du das im Augenblick nicht kannst, dann streite mit ihm, klage ihn an. Und rechte mit ihm wie Hiob, ja, wenn du das nicht kannst, lästere ihn, aber – lass ihn nie.
Theodor Hacker (EG 518)

Wir alle fallen, diese Hand da fällt. Und sie dir andre an: Es ist in allen. Und doch ist einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.   
Rainer Maria Rilke

Gott will im Dunkeln wohnen und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, der lässt den Sünder nicht, wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.

Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte hält euch kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.
(Jochen Klepper)

Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten kraft deiner Angst und Pein. Paul Gerhardt