Kommunität Jesu Weg
Die Geschichte der Kommunität „Jesu Weg“ begann vor über 30 Jahren im Westfälischen. Die Gründerin, Lore Scheurer, war damals methodistische Diakonisse in Wuppertal und verantwortlich für die Betreuung der jungen Schwestern. „Wir wollten intensiver beten“, so umschreibt sie heute den Entschluss, eine tiefere geistliche Gemeinschaft zur gründen.
1973 hatten sich ihr fünf Frauen angeschlossen und zogen zusammen aus dem Mutterhaus in Wuppertal nach Craheim. Diesen Schritt begründet Lore Scheurer mit einem „inneren Impuls“, den sie zwei Jahre zuvor in einem Gottesdienst empfangen habe: „Der kam von Gott und der besagte: Du gehörst nach Craheim.“ Zunächst lebten die Schwestern im Schloß Craheim, einem christlichen Tagungszentrum, doch 1998 bezogen sie ihr eigenes Mutterhaus in Craheim. „Eine verbindlich lebende Gemeinschaft braucht ein eigenes Mutterhaus“, ist Lore Scheurer von der Richtigkeit des damaligen Schrittes überzeugt.
In ihrem Haus empfangen die Schwestern Gäste zu Stille- und Meditationsseminaren. Kennzeichen der Jesu-Weg-Schwestern ist ihre ökumenische Offenheit. Offiziell ist die Kommunität zwar der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) angegliedert, dennoch leben auch katholische und freikirchliche Schwestern in ihr. Es bestehen enge Kontakte zum Franziskushof und zu katholischen Orden.
>> Weitere Informationen erhalten Sie im Schwester- und Exerzitienhaus der Kommunität Jesu Weg e.V., Craheim 7, 97488 Stadtlauringen, Tel: 09724 / 91 00 24, Email: info@schwestern-craheim.de, Internet: http://www.schwestern-craheim.de.



