Spezial

Bedeutung

Die Passionszeit lässt die Seele zur Ruhe kommen, viele Menschen fasten in diesen Tagen, verzichten auf ein liebgewonnenes Laster. Vielen fällt dieser Verzicht nicht gerade leicht - da kommt geistig anregende Ablenkung genau richtig! Deshalb haben wir für Sie unseren Themenschwerpunkt Passion erweitert durch viele spannende Artikel rund um das Motto der diesjährigen Fastenaktion der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD): "Ich war's - Sieben Wochen ohne Ausreden" heißt das Thema der EKD für 2011.

Wir haben überlegt: Was gilt alles als Ausrede im Leben eines Menschen? Welche Gefühle und Gedanken begleiten einen Menschen, der dazu neigt, ständig Ausreden vor sich und anderen zu suchen? Oder: Wie lassen sich tendenziell eher unchristliche Ausreden eigentlich mit einem christlichen Menschenbild vereinbaren? Fragen über Fragen: Wir haben uns um Antworten für Sie bemüht, liebe Leser - als Leseanreize für eine ebenso stille, wie wichtige Zeit.

Passion nennt man die Leidenszeit Jesu vor seinem Tod. Die Passionszeit liegt vor dem Osterfest. Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und endet am Samstag vor Ostern, dem 40. Tag der vorösterlichen Fastenzeit. In der Passionszeit erinnern sich Christinnen und Christen an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Außerdem bietet die Passionszeit eine Gelegenheit, über sich selbst, sein Leben und Glauben nachzudenken.

Der Aschermittwoch hat seinen Namen von dem Aschenkreuz, das seit dem Mittelalter in der römisch-katholischen Kirche den Büßern auf die Stirn gezeichnet wird. Die Asche ist Sinnbild für die Vergänglichkeit alles Irdischen und eine Mahnung zur Umkehr.

Die fünf Sonntage vor Palmsonntag haben ihre Namen nach den lateinischen Anfängen der entsprechenden Eingangs(Introitus)psalmen, die damit das Thema des Sonntags angeben: Invokavit, Reminiszere, Okuli, Lätare, Judika,. Der Palmsonntag (Palmarum) erinnert an die Palmzweige mit denen Jesus freudig begrüßt wurde, als er auf einem Esel in Jerusalem einzog.