
Wochenlied: 342 und 409
Aschermittwoch
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Bedeutung
Der fünfte Tag der Karwoche ist der Gründonnerstag. Die Herkunft seines Namens ist nicht hinreichend geklärt; manche Quellen führen die Bezeichnung auf das altdeutsche Wort gronan zurück, das übersetzt soviel wie Weinen bedeutet. Die evangelische Kirche begeht den Gründonnerstag mit einem feierlichen abendlichen Abendmahlsgottesdienst, in Gedenken an das Passahmahl, mit dem Jesus, dem Tode geweiht, Abschied von den Aposteln nahm. Lesen Sie alles rund um den Gründonnerstag in unserem Themenschwerpunkt.
Der Gründonnerstag erinnert an das letzte Zusammensein Jesu mit seinen Jüngern bei Brot und Wein. Er wird deshalb als Tag der Einsetzung des heiligen Abendmahls begangen. Das Abendmahl wird in den christlichen Kirchen in Erinnerung an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern und als Zeichen der christlichen Gemeinschaft, der Vergebung und Versöhnung gefeiert.
Die Bezeichnung Gründonnerstag kann auf verschiedene Erklärungen zurückgeführt werden. „Grün“ könnte z.B. auf den althochdeutschen Begriff „gronan“ zurückgehen, was so viel bedeutet wie greinen oder weinen. Früher wurden an diesem Tag die öffentlichen Büßer, die Weinenden, wieder in die Kirchengemeinschaft aufgenommen. Oder er hat seinen Namen möglicherweise aufgrund der Fastentradition bekommen, nach der man an diesem Tag nur “Grünes”, kein Fleisch isst.
Nach dem Mahl am Abend ging Jesus der biblischen Überlieferung nach zum Beten in den Garten Gethsemane. Dort wurde er von Judas durch einen Kuss verraten und von den Soldaten gefangen genommen.


