Ein Angebot der evangelischen Kirche.
{www.trauernetz.de}
Interessante Einblicke in die Bestattungskultur bietet das Sepulkralmuseum in Kassel.
{www.sepulkralmuseum.de}
Kinder und Tod
„Mama, stirbst du auch?“ diese Frage bringt viele Eltern in Verlegenheit. Kinder und Tod sind zwei Bereiche, die nicht zusammen zu passen scheinen. Viele Erwachsene scheuen sich deshalb, mit ihren Söhnen und Töchtern über das Sterben zu sprechen. Doch Kinder erleben Tod und interessieren sich für das Thema. Der tote Spatz auf der Straße und der Verlust eines Haustieres sind erste Erfahrungen damit. Etwa ab dem dritten Lebensjahr beschäftigt der Tod die Kinder, sie machen sich ihre eigene Vorstellung davon und ordnen ihn in ihr Weltbild ein. Erwachsene sind oft schockiert, wie schonungslos die Jüngsten nach dem eigenen Sterben fragen. Aber daran, wie die Erwachsene mit den Fragen der Kinder umgehen, entscheidet sich, ob die Kinder in ihm eine Furcht einflößende Bedrohung oder als ein Phänomen sehen, das natürlich zum Leben gehört und traurig macht.
Völlig widernatürlich erscheint es uns jedoch, wenn ein Kind stirbt. Eltern und Geschwister, ja das ganze Umfeld eines Kindes geraten in eine tiefe Krise. Dass auch eine so genannte Fehlgeburt der Tod eines Kindes ist, der eine Familie ein Leben lang prägt, dafür ist erst in den letzten Jahrzehnten die Sensibilität gewachsen. Ausdruck dafür sind die Fötengräber, die seit wenigen Jahren in ganz Bayern entstehen. Hier bietet die evangelische Kirche Begleitung und Unterstützung.



