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Gottesdienste für die Jüngsten
Anton liebt seinen Kleine-Leute-Gottesdienst, für Theresa gehört die Waldweihnacht zu den schönsten Erlebnissen, und Thomas marschiert Woche für Woche in die Kirche, weil Sebastian so schön Geschichten erzählen kann. Zwergerl- oder Betthupferlgottesdienste, Gottesdienste für Teenies oder der kunterbunte Kindermorgen - das Angebot für die Jüngsten in der Kirche ist vielfältig: Es reicht vom klassischen Kindergottesdienst, der in etwa 50 Prozent der bayerischen Gemeinden wöchentlich gefeiert wird, bis zu einem Kinderprogramm mit Theater und Mittagessen, das nur vierteljährlich stattfindet. In den unterschiedlichen Gottesdienstformen kommen vom Krabbelkind bis zur Dreizehnjährigen alle auf ihre Kosten: Während die Kleinsten durch Mitmachlieder und spielerische Formen in der Kirche heimisch werden, stehen später das Erzählen und Verarbeiten von Geschichten im Vordergrund. In „Kids go“ haben ältere Kinder die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und – mit Hand, Herz und Verstand den Glauben auszuprobieren. Hier erhalten sie einen Einblick in die Arbeit der Kinderkirche in Bayern. Kein Wunder, dass manch langjähriges Kindergottesdienstkind nur ungern zu den „Großen“ wechselt. Zum Glück gibt es vielerorts kreative Familiengottesdienste für Alt und Jung und Jugendgottesdienste, in denen Jugendliche in ihrer eigenen Spiritualität Gott feiern. Für sie entsteht im Nordosten Nürnbergs mit St. Lukas die erste Jugendkirche Bayerns.





