Die Silberne Konfirmation ist eine schöne Gelegenheit, sich zu besinnen und Zwiesprache mit Gott zu halten
Ein Rastplatz auf der Lebensreise. Mit Ende 30 schon silbernen Hochzeitstag begehen? Wohl eher nicht! Mit knapp 40 schon 25 Jahre Betriebszugehörigkeit haben. Heutzutage eine Seltenheit. Aber mit Ende 30 schon ein Vierteljahrhundert konfirmiert zu sein, ist möglich! Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist.
Immer wieder gibt es im Leben Anlässe, Rückblick zu halten. Zehnjähriges Klassentreffen, die goldene Hochzeit oder ein 15jähriges Firmenjubiläum sind solche Situationen. Eine ganz besondere Möglichkeit, ein Zwischenresümee zu ziehen, sich Zeit zu nehmen, ganz bewusst die letzten Jahre an sich vorüber ziehen zu lassen und Zwiesprache mit sich und Gott zu halten, ist die silberne Konfirmation.
Viele werden im jugendlichen Alter von 14, 15 oder 16 Jahren konfirmiert. 25 Jahre später stehen sie mitten im Leben. Haben eine Familie gegründet, ihre berufliche Laufbahn eingeschlagen, haben glückliche Momente erlebt und Krisen gemeistert. Ein guter Zeitpunkt, um inne zu halten und in sich zu gehen. Darüber nachzudenken, wie das Leben verlaufen ist. Wer einem geholfen und was einem Mut gemacht hat.
In vielen Kirchengemeinden bleibt das Treffen der Silbernen Konfirmanden nicht das letzte für weitere 25 Jahre, sondern aus ehemaligen Konfirmationskolleginnen werden Weggenossinnen, Mitsucherinnen, Lebenskollegen.


