"Es war überragend"
Das „Konfetzival“, die Konfirmandenfreizeit des evangelischen Dekanates Bad Tölz, hat in diesem Jahr Jubiläum: Wenn es vom 14. bis 17. Juli 2011 wieder an den malerischen Walchensee lockt, feiert es zehnjähriges Bestehen! Anlass genug für konfiweb.de, einen ehemaligen Teilnehmer zu befragen: Till Wiechmann, 16 Jahre, aus Holzkirchen in Oberbayern, war 2008 am Walchensee mit dabei. Und fährt in diesem Sommer übrigens wieder mit zum "Konfetzival": als junger Betreuer! Ein Interview.
Hallo Till, im Sommer 2008 hast Du am „Konfetzival“ teilgenommen: Das „Konfetzival“ ist die Konfirmandenfreizeit des Evangelischen-Dekanates Bad Tölz , führt alljährlich zum Walchensee, 75 Kilometer südlich von München inmitten der Bayerischen Voralpen. Wie bist Du auf das „Konfetzival“ aufmerksam geworden?
Till Wiechmann: „Im Frühjahr 2008 bin ich ja konfirmiert worden, und unser damaliger Pfarrer Peer Mickelun erzählte und vom ,Konfetzival‘ und dass wir daran teilnehmen können. Wir rund 90 Konfis in der Konfigruppe, 20 davon haben sich angemeldet, und ich war auch mit dabei. Das ;Konfetzival‘ geht ja immer ein Wochenende lang, wir sind am späten Donnerstagabend los und haben dann mit dem Reisebus noch andere Konfigruppen aus anderen Gemeinden aus dem gesamten Tegernseer-Tal eingesammelt.“
Wieviele Konfis waren es insgesamt?
Till Wiechmann: „Damals waren wir so um die 100 Konfis, wenn man alle Gemeinden zusammenzählt. Das war lustig, wie so nach und nach die ganzen Konfis in unseren Bus zugestiegen sind, da lernt man sich schon während der Fahrt ganz gut kennen. Wir waren alle ganz aufgeregt, haben uns gefragt, was passiert da wohl am Walchensee? Was machen wir da genau, was haben wir zu erwarten, wie werden wir wohl schlafen?‘ Als wir ankamen, standen wir erstmal alle gespannt herum.“
Wie ging es dann weiter?
Till Wiechmann: „Die Betreuer haben uns aufgefordert, uns selbst in zwölfer-Gruppen zusammen zu finden. Das war praktisch, weil man so im Bus geknüpfte Kontakte gleich als Zimmerpartner gewinnen konnte. In diesen Gruppen haben wir dann unsere Holzhütten bezogen, die Teilnehmer werden da nämlich in Blockhütten untergebracht, da muss man dann nur noch seine Isomatte ausbreiten und den Schlafsack ausrollen, also die Schlafsachen ausbreiten, die man mitgebracht hat. Danach haben wir dann Kennenlernspiele gemacht, wir haben uns zum Beispiel gegenseitig einen Ball zugeworfen und dabei unseren Namen gesagt. Wir waren alle gut drauf, das Wetter war toll, außerdem hatten wir ja auch für den Freitag schulfrei bekommen für das ,Konfetzival‘. Das war echt cool.“
Was habt ihr so an den nächsten Tagen unternommen?
Till Wiechman: „Das Programm war echt abwechslungsreich. Wir haben Bibelarbeit gemacht, oder Traumfänger gebastelt oder hatten Workshops in Bodypainting oder in Slacklining: Beim Slacklining balanciert man auf einem Seil, das zwischen zwei Bäume gespannt ist. Es gab auch einen Band-Workshop, und von den Teilnehmern daran sind abends immer musikalisch top versorgt wurden. Für einen Abend wurde sogar eine extra Party organisiert.“
Wie fandest Du ganz persönlich das ,Konfetzival‘?
Till Wiechmann: „Überragend! Man lernt soviele Leute kennen, innerhalb kürzester Zeit wird man zusammengeschweißt! Ich hab da meine beste Freundin Gina kennen gelernt, wir sind immer noch befreundet! Ich fand das ,Konfetzival‘ so toll, dass ich in diesem Jahr wieder daran teilnehmen werde: aber diesmal als Betreuer!“
Oh schön! Das „Konfetzival“ findet in diesem Jahr vom 14. bis 17. Juli statt und hat ja Jubiläum, es feiert zehnjähriges Bestehen! Unter welchem Motto steht es das ,Konfetzival 2011‘?
Till Wiechmann: „Das Motto dieses Jahr lautet ,Faithbook – Zeig mir Dein Profil‘: Wir wollen die Teilnehmer dazu ermutigen, Stellung zu beziehen, wie sie sich selbst sehen, sowohl in der Gruppe, als auch alleine. Dabei geht es nicht darum, dass jetzt jeder auf Biegen und Brechen alles von sich preisgeben muss. Mit dem Motto wollen wir einfach zeigen, was für viele verschiedene Arten von Menschen, Charakteren es gibt.“
Das klingt ja spannend. Was hat Du als Betreuer dann alles zu tun?
Till Wiechmann: „Alles rund um die Organisation, ich leite die Workshops an, schiebe Nachtwache und passe auf, dass keinem was passiert, dass sich keiner bei irgendwas verletzt. Alles in allem geht es darum, den Konfis eine richtig gute Zeit zu bereiten, einen guten Mix aus Spaß und Inhalt hinzukriegen.“
Noch eine Frage zum Schluss: Warum sollte man als Konfi unbedingt am „Konfetzival“ teilnehmen?
Till Wiechmann: „Weil es soviel Spaß macht: Ich kann mir keine schönere Art vorstellen, die Konfizeit abzurunden!“
Lieber Till, wir danken Dir für dieses Gespräch!
Interview: Almut Steinecke
Das „Konfetzival 2011“ findet vom 14. bis 17. Juli 2011 am Walchensee in Oberbayern statt. Die Teilnahme beträgt 60 Euro, darin enthalten sind Fahrt im Bus, Vollverpflegung, Übernachtungen, Materialien und Betreuung. Weitere Info gibt es hier!
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