Verpassen Sie in Zukunft keine Ausgabe der „nachrichten“ - bestellen Sie hier online Ihr Abonnement!
{Abo bestellen}
 
  • Diese Seite bei Technorati bookmarken.
  • Diese Seite bei Twitter bookmarken.
  • Diese Seite bei MySpace bookmarken.
  • Diese Seite bei Netvibes bookmarken.
  • Diese Seite bei Yahoo bookmarken.
  • Diese Seite bei Delicious bookmarken.
  • Diese Seite bei Mr. Wong bookmarken.
  • Diese Seite bei Stumpleupon bookmarken.
  • Diese Seite bei Facebook bookmarken.
  • Diese Seite bei Google bookmarken.

Evangelische Jugend entwirft Checkliste für den sicheren Umgang mit dem web 2.0

(c) Svilen Milev

Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 verbringen Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren etwa 138 Minuten pro Tag im Internet. Jeder Zweite loggt sich täglich in eine Online-Community ein. Dass Facebook zum Alltag von Jugendlichen gehört und nicht mehr daraus wegzudenken ist - darin sind sich die Delegierten des Landesjugendkonvents der Evangelischen Jugend in Bayern (EJB) einig. 

Dabei ist trotz vieler Vorteile Vorsicht geboten. Deswegen haben die Jugendvertreter auf ihrem Konvent im Juni 2011 eine breite Diskussion über die Chancen und Gefahren des Internets angeregt. Nun ist das Ergebnis online abrufbar: Unter http://www.webcheck.ejb.de/ wurde eine Checkliste zusammengestellt, die zum sicheren Umgang mit Social Media und anderen digitalen Diensten anregt.

Kein moralischer Zeigefinger

„Gerade jüngere Jugendliche gehen oft unbedarft ins Netz und wissen nicht, wie sie sich schützen können“, so Tobias Rohlederer, Vorsitzender des Landesjugendkonvents. Er hat die Arbeitsgruppe ins Leben gerufen und legt Wert darauf, dass es bei „WebCheck“ um Anregungen geht. „Wir wollen nicht moralisch sein und auch nicht den Zeigefinger heben.“

„WebCheck“ soll helfen, das Miteinander im Web 2.0 einfacher, sicherer und kollegialer zu gestalten. Zielgruppe sind vor allem Jugendliche im Konfirmandenalter. Die bunten Buttons auf der Startseite – zum Beispiel der Facebookdaumen, ein Symbol fürs Handy oder für den Chat - leiten die User zur jeweiligen Rubrik, in der sie sich informieren können. Begleitend zur Internetseite ist auch eine Printversion geplant, die in den Gemeinden verteilt werden kann.