Ziele des Religionsunterrichts
In dem für alle Schularten verbindlichen „Globalziel“ für den evangelischen Religionsunterricht wird der Auftrag des Religionsunterrichts festgehalten. Dieses Globalziel wurde 1971 von Lehrerinnen und Lehrern aus allen Schularten und -stufen gemeinsam formuliert und 1986 noch einmal von der Synode der bayerischen Landeskirche als wesentliche Orientierungshilfe bekräftigt. Es liegt allen Fachlehrplänen für Evangelischen Religionsunterricht an bayerischen Schulen zugrunde.
Demnach versteht sich der Religionsunterricht als Dienst der Kirche an der Gesellschaft und soll Antworten von Christen auf die Fragen, Nöte und Herausforderungen unserer Zeit suchen und entfalten. Darüber hinaus informiert und orientiert der Religionsunterricht über die christliche Tradition, die Lebensäußerungen der Kirche sowie über ökumenische und außerchristliche Fragen. Zudem schuldet der Religionsunterricht dem Schüler konkrete Lebenshilfe, damit dieser zu sich selbst finden und in der Gesellschaft mündig werden kann. Der Religionsunterricht hat des Weiteren den Anruf Gottes in der christlichen Überlieferung gegenüber dem Menschen unserer Zeit auszusprechen.
Mehr über die Ziele des Relgionsunterrichts erfahren Sie auf unserer Seite „Im Religionsunterricht erfassen Schüler die Welt in ihren vielfältigen Aspekten“.
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