Ziele der Kampagne
Kirche und ihre Diakonie wollen mit der Kampagne "Verbündete Kirche - Gewalt in Familien wahrnehmen und überwinden" auf das Ausmaß und die Auswirkungen der Gewalt in Familien aufmerksam machen und die Ursachen thematisieren.
Erlittene Gewalt zur Sprache bringen
Wir wollen öffentlich eintreten gegen die Akzeptanz von familiärer Gewalt in unserer Gesellschaft. Gewalterfahrungen sollen im gemeindlichen Umfeld sowie in Verkündigung, Unterricht, Seelsorge und Diakonie nicht länger totgeschwiegen werden.
Befreiende Tradition der Bibel leben
Wir wollen dazu ermutigen, eine christliche Spiritualität der Gewaltfreiheit zu leben. Wir wollen aber auch dazu anregen, die Zusammenhänge zu erkennen zwischen theologischer Lehre, Kirchengeschichte, gängiger Bibelauslegung und der Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Gewaltfreie Erziehung fördern
Wir wollen Eltern und Kinder langfristig und nachhaltig stärken zu einem Miteinander ohne Angst und den Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Durch Hilfsangebote und Fortbildung für Eltern und Erziehende wollen wir dazu beitragen, das gesetzlich verbriefte Recht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung in die Praxis umzusetzen.
Sich mit den Opfern verbünden
Wir wollen Gewaltopfer dazu ermutigen, sich von familiären Bindungen nicht knebeln zu lassen, sondern ihre Gewalterfahrungen zur Sprache zu bringen und sich Hilfe zu holen.
Offene Räume anbieten
Wir wollen, dass Kirchengemeinden zu Orten des Vertrauens werden, an denen Betroffene reden können, Zuflucht, Schutz und Begleitung finden. Dazu dient auch eine Vernetzung von kirchlichen, diakonischen und außerkirchlichen Hilfsangeboten.


