Zehn Thesen des Rates der EKD zum Religionsunterricht
„Religion ist und bleibt eine wichtige Dimension menschlichen Lebens und gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dementsprechend wächst die Bedeutung des Religionsunterrichts an den Schulen“, so Bischof Wolfgang Huber, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in seinem Vorwort zu den „Zehn Thesen des Rates der EKD zum Religionsunterricht“, die jetzt veröffentlicht wurden.
Der Religionsunterricht sei ein unentbehrlicher Beitrag dazu, dass Schülerinnen und Schüler von ihrer Religionsfreiheit einen eigenständigen Gebrauch machen können, so der Bischof weiter. Der gesellschaftliche Diskurs brauche diesen Raum, der die Beheimatung in der je eigenen Überzeugungswelt stärkt und zum Dialog zwischen unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Positionen befähigt.
In den letzten Jahren habe sich laut Huber zum einen die Schulentwicklung enorm beschleunigt. Zum anderen werde die Debatte über die Notwendigkeit schulischer Lebensorientierung und Wertevermittlung mit großer Intensität weitergeführt. „Gemeinsam mit ihren Gliedkirchen unterstützt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) nach Kräften die vielfältigen Bemühungen darum, den Ort des Religionsunterrichts in der Schule zu festigen und ihn in seiner Qualität zu fördern“, betont Bischof Huber.
„Religion stellt eine unverzichtbare Dimension humaner Bildung dar“ und „Andere auf Religion und Werte bezogene Fächer können den Religionsunterricht ergänzen, machen ihn aber keineswegs überflüssig“ – so lauten zwei der zehn Thesen, die von der Kammer der EKD für Bildung und Erziehung, Kinder und Jugend erarbeitet wurden. Mit diesen Thesen will die evangelische Kirche ihre Position knapp und übersichtlich markieren.
>> „Die Zehn Thesen zum Religionsunterricht“ können Sie lesen unter www.ekd.de/EKD-Texte/2078.html.
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