Woche der Brüderlichkeit
Die „Woche der Brüderlichkeit“ ist eine Veranstaltung der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und findet seit 1952 im März statt. Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, das Verständnis, die Zusammenarbeit und den religiösen Dialog zwischen Juden und Christen zu fördern. Mit vielen Aktionen in ganz Deutschland laden die Veranstalter zum interreligiösen Dialog und zur Begegnung unterschiedlicher Glaubensrichtungen auf.
Vorträge und Seminare, Lesungen und Theateraufführungen, Exkursionen und Ausstellungen, stadtgeschichtliche Führungen und weitere kulturellen Veranstaltungen finden während der Woche der Brüderlichkeit statt. Damit leisten die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aufklärungsarbeit, um Vorurteile zu beseitigen, das Verständnis der Menschen untereinander zu fördern und die Zusammenarbeit mit Institutionen und anderen Religionsgemeinschaften, insbesondere zwischen christlichen und jüdischen, zu vertiefen.
Seit 1968 verleiht der Deutsche Koordinierungsrat während der Eröffnungsfeier zur Woche der Brüderlichkeit die Buber-Rosenzweig-Medaille. Ausgezeichnet werden Personen, Institutionen oder Initiativen, die sich insbesondere um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht haben. Die Medaille wird in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen. Martin Buber und Franz Rosenzweig haben dem dialogischen Denken starke Anregungen gegeben, die für die moderne jüdische und christliche Theologie richtungweisend sind. Sie waren ebenso Wegbereiter moderner Erwachsenenbildung und Pädagogik.
Nähere Informationen zur Woche der Brüderlichkeit finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Koordinierungsrates.


